Katholische Würdenträger lehnen Corona-Einschränkungen ab: „Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung“

11. Mai 2020
Katholische Würdenträger lehnen Corona-Einschränkungen ab: „Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung“
Kultur & Gesellschaft
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Rom. Ein deutliches Signal: mehrere hochrangige kirchliche Würdenträger und Laien haben jetzt in Rom einen Aufruf unterzeichnet, in dem sie ihre Sorge zum Ausdruck bringen, die Corona-Krise könnte zum Vorwand genommen werden, um elementare Rechte der Bürger zu schmälern oder totalitäre Tendenzen zu fördern. Insbesondere wird vor Planwirtschaft, Social Engineering, Impfzwang, Bevölkerungsreduktion und den Forderungen nach einer Weltregierung gewarnt. Der Wortlaut des Aufrufs ist auf dem katholischen Online-Nachrichtenportal „kath.net“ veröffentlicht.

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Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Kardinäle Gerhard Ludwig Müller und Joseph Zen sowie Erzbischof Carlo Maria Viganò und Bischof Joseph Strickland. Unter dem Motto „Die Wahrheit wird euch frei machen“ („Veritas liberabit vos“) aus dem Johannesevangelium wenden sie sich mit ihrer Botschaft an „Katholiken und Menschen guten Willens“.

In dem Text heißt es, daß „unter dem Vorwand der COVID-19-Epidemie in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt wurden, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit“. Die öffentliche Gesundheit dürfe und könne jedoch „kein Alibi werden, um die Rechte von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu verletzen, geschweige denn, um die Zivilbehörden von ihrer Pflicht zu befreien, klug für das Gemeinwohl zu handeln“.

Es gebe vielmehr „Grund zu der Annahme (…), daß es Kräfte gibt, die daran interessiert sind, in der Bevölkerung Panik zu erzeugen“. Dadurch wollten diese dauerhaft „Formen inakzeptabler Freiheitsbegrenzung und der damit verbundenen Kontrolle über Personen und der Verfolgung all ihrer Bewegungen durchsetzen“. Diese „illiberalen Steuerungsversuche“ seien „der beunruhigende Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht“.

Die Schädigung der Wirtschaft durch die Eindämmungsmaßnahmen drohe, Einmischungsversuche von außen und Tendenzen des Social Engineering zu fördern, und habe schwerwiegende soziale und politische Auswirkungen.

Mit Nachdruck kritisieren die Unterzeichner auch Maßnahmen, die Familien belasten und schwache und ältere Menschen von ihren Angehörigen trennen. Sie wenden sich gegen eine „Kriminalisierung persönlicher und sozialer Beziehungen“ und argwöhnen, eine Förderung der Isolation von Personen könnte dem Ziel dienen, „diese besser manipulieren und kontrollieren zu können“.

Der Aufruf wendet sich darüber hinaus auch gegen „zweifelhafte Wirtschaftsinteressen“, die Entscheidungen von Regierungen und internationalen Behörden in der Versorgung mit Arzneimitteln beeinflussen könnten. Vor allem wird Kritik an der Verwendung embryonaler Zellen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Impfstoffen geübt.

Auch sogenannten Tracingsystemen oder Bestrebungen, entweder durch Zwang oder Gewährung von Privilegien, einen Impfzwang durchzusetzen, wird in dem Aufruf eine klare Absage erteilt. Den Bürgern müsse die Möglichkeit gegeben werden, Einschränkungen der persönlichen Freiheiten abzulehnen, sich straffrei einer drohenden Impfpflicht zu entziehen, sowie Tracingsysteme oder ähnliche Instrumentarien nicht zu benutzen.

Die Unterzeichner wenden sich gegen eine einseitige Informationspolitik in Sachen Corona in den Medien und fordern die Wiederherstellung der uneingeschränkten Autonomie der Kirche in allen Angelegenheiten, die in unmittelbare Zuständigkeit der kirchlichen Autorität fallen. Dies schließe auch ein Ende der Beschränkungen für die Feier öffentlicher Gottesdienste ein. Der Staat habe „keinerlei Recht, sich aus irgendeinem Grund in die Souveränität der Kirche einzumischen“ – zumal kirchliche Autoritäten sich nie verweigert hätten, mit dem Staat zusammenzuarbeiten.

„Wir kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind, der die Bürger untereinander, die Kinder von ihren Eltern, Enkelkinder von Großeltern, Gläubige von ihren Seelsorgern, Schüler von Lehrern und Kunden von Verkäufern trennt“, heißt es in dem Text weiter.

Zudem betonen die Initiatoren: „Wir lassen nicht zu, daß Jahrhunderte christlicher Zivilisation unter dem Vorwand eines Virus ausgelöscht werden, um eine haßerfüllte technokratische Tyrannei zu begründen, in der Menschen, deren Namen und Gesichter man nicht kennt, über das Schicksal der Welt entscheiden können, um uns in einer nur virtuellen Wirklichkeit einzuschließen.“ (mü)

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6 Comments

  1. Aspasia schreibt:

    Die Warnung ist berechtigt!
    Auffallend und bezeichnend: Dröhnendes Schweigen bei der EKD!

  2. Mark schreibt:

    Also das ist jetzt mal wirklich erstaunlich, mit welcher Offenheit plötzlich Teile der kath. Kirche die Dinge ausdrücken, die offiziell – quer durch Politik und Medien – ständig nur als „abstruse Verschwörungstheorien“ beiseite geschoben werden sollen. Das wird interessant, wie die „Hohen Herrschaften“ nun darauf reagieren, zumal sie ja die ganze Zeit schon auf eine supranationale Eine-Welt-Regierung hinarbeiten. Da ist es keineswegs ausgeschlossen, daß die momentane Virusgeschichte mal als eine Art Probelauf dient, um zu sehen, wie weit man dem Normalbürger gegenüber gehen kann. Totale Kontrolle über alles und jeden. Und nennen sich ironischerweise noch „demokratische Kräfte!“

  3. Mike Hunter schreibt:

    Komisch schon, dass gerade die Kirche sowas von sich gibt. Die ansonsten eher den Ball flach hält. Aber es würde zu einer Hexenjagt kommen, wenn sich herhausstellt, das es so ist. Und wie immer in der Geschichte kommt es am Ende raus, wer dahintersteckt. Das würde selbst heute noch unausweichlich zu einem Bürgerkrieg führen, ähnlich der Französischen Revolution. Dann werden die Verursacher des GANZEN einen Kopf kürzer gemacht.

  4. Rolf Wittwer schreibt:

    Gleichfalls fällt auch, dass bei Merkels-Medien und deren gehorsamen Massen von Schlafschafen, tagaus, tagein, entschiedene Gegnern der, z.T. absolut lächerlichen aktuellen Unterdrückungszustände, immer noch von „Rechtsextremen, Nazis, Weltverschwörern, Besserwissern u.v.m. die „Rede“ ist. Sie wollen ganz einfach die Wahrheit nicht wahrhaben.
    Bei http://www.Tichyseinblick-de ist ausserdem eine Corona-Polit-Serie aufrufbar, die das Zeug hat, einen gewaltigen „Watergate“-ähnlichen Skandal herbeizuführen; jedoch hat Merkel rasch geschaltet und alle Medien (wie immer) auf „Linie“ gebracht. Es wird praktisch nichts berichtet – das BMI spielt eine Hauptrolle – wohl deshalb. Die wird ihr „Pack“ wohl noch weitere 5 1/2 Jahre quälen wollen.
    Man muss sich nun wundern, dass „Tichyseinblick“ deshalb überhaupt noch abrufbar ist. Gut dass wenigsten einige Kirchenleute in dieser schwierigen Zeit (in welcher islamische Namen in Geburtsräumen das Szepter übernehmen)
    den Mut aufbringen, sich gegen die übertriebenen Verbote zur Wehr setzen!

  5. Karl- Rudolf Lubbock schreibt:

    Meine Güte, ich bin immer wieder erstaunt wenn ich lesen muss was für ein Schwachsinn hier durch redaktionelle Texte und besonders durch Forenbeiträge veröffentlicht wird. Eigentlich peinlich, aber ein gutes Zeichen, weil in diesem, unserem freien Land trotz gegenteiliger Meinungen auch ein solcher Unsinn stehen darf, ohne dass es „von oben“ (was auch immer das sein mag) gelöscht wird. Weder Fr. Merkel, noch die Herren Gates oder Soros legen es darauf an diesen gequirlten Mist löschen zu lassen. Ich bin aber sicher, dass die interne Zensur des „Zuerst“ meinen Beitrag löschen wird. So ganz demokratisch und der Meinungsfreiheit entsprechend.

  6. Mark schreibt:

    @Herr Lubbock: Ja, da haben Sie bestimmt recht; für einen so seriös gebildeten, aufgeklärten Bürger wie Sie ist diese Seite nichts. Es ist Ihr gutes Recht, zu glauben, dass die von Ihnen genannten Personen die Wohltäter der Welt sind und die offiziellen Darstellungen der Wahrheit entsprechen (hust).

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