Schlag in die Magengrube: Corona läßt die EU-Wirtschaft um bis zu zehn Prozent einbrechen

28. April 2020
Schlag in die Magengrube: Corona läßt die EU-Wirtschaft um bis zu zehn Prozent einbrechen
Wirtschaft
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Brüssel. Die düsteren Zukunftsprognosen im Gefolge der Corona-Krise reißen nicht ab. Die EU-Kommission erwartet nunmehr für die gesamte Union einen Wirtschaftseinbruch um fünf bis zehn Prozent. Genauere Zahlen würden Anfang Mai vorgestellt, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis (EVP) jetzt vor dem Wirtschaftsausschuß des EU-Parlaments.

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Die Anzeichen für eine handfeste Wirtschaftskrise verdichten sich zunehmend. „Harte“ Daten zum Arbeitsmarkt fehlten laut Dombrovskis zwar noch, einige Beispiele könne er aber bereits nennen. So habe etwa Österreich 900.000 Menschen in Kurzarbeit und 500.000 Arbeitslose, was sich auf 35 Prozent der Beschäftigten summiere. In Frankreich seien 9,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Es handle sich um beispiellose Zahlen.

Für Deutschland geht die Große Koalition von einem Wachstumsrückgang in ähnlicher Größenordnung aus: das Bruttoinlandsprodukt könnte 2020 um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr schrumpfen, berichtete jetzt die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen, die am Mittwoch vorgestellt werden sollen. In Summe dürfte es auf einen Einbruch der Wirtschaft von fünf bis zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinauslaufen. (mü)

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