Hamburger Rechtsmediziner widerspricht dem RKI: „Völlig überzogene“ Corona-Maßnahmen

8. April 2020
Hamburger Rechtsmediziner widerspricht dem RKI: „Völlig überzogene“ Corona-Maßnahmen
National
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Hamburg. Die Hamburger Behörden gehen auf Distanz zur Linie der Bundesregierung, die auf maximale Einschränkungen wegen der Corona-Epidemie setzt. Auch der Zählweise des Robert-Koch-Instituts (RKI), das derzeit die Bundesregierung berät, widerspricht man in Hamburg. Während in der Statistik des RKI automatisch jeder mit dem Coronavirus infizierte als Corona-Todesfall zählt, weicht die Gesundheitsbehörde der Stadt Hamburg von dieser Methode ab. Dort werden nur die Patienten in die Corona-Statistik als Todesfall aufgenommen, die nachweislich an Corona verstorben sind. Mittels Obduktion wird die genaue Todesursache bei einem zuvor positiv Getesteten untersucht.

Dies führt zu gravierenden Unterschieden in der Statistik – und demzufolge auch in der Einschätzung der Epidemie. Während die Hamburger Gesundheitsbehörde am 1. April eine Gesamtzahl von acht Todesfällen für Hamburg meldete, gab das Robert-Koch-Institut 14 Todesfälle in seiner Statistik für Hamburg an.

Der Hamburger Facharzt Dr. Klaus Püschel, Facharzt für Rechtsmedizin und Institutsdirektor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, erklärte unterdessen der „Hamburger Morgenpost“ gegenüber: „Dieses Virus beeinflußt in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht.“ Der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entstehe, sei der Gefahr, die von dem Virus ausgehe, nicht angemessen. „Ich bin überzeugt, daß sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird (…).“

Auch mit Blick auf die Gefährlichkeit des Virus gibt der Hamburger Rechtsmediziner für Menschen ohne Vorerkrankungen Entwarnung. „COVID-19 ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion“, sagt Püschel. Es gebe viele andere Virus- und andere Erkrankungen, die „viel gefährlicher“ als die Corona-Epidemie seien. (se)

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4 Comments

  1. Dieter Fiedler schreibt:

    Genauso ist es. Ich lebe mein Leben so weiter, obwohl 84. Es kommt immer auf die Einstellung an

    • mannfred isch schreibt:

      Nr.Fiedler, Respekt.
      Mit meinen 66 lebe ich genau so. Und das ist in Sachsen nicht einfach.
      15 km Bewegungsradius und Motorradverbot.

  2. Mark schreibt:

    Im Windschatten der ganzen Hysterie kann man immer mehr Gesetze und Verordnungen erteilen, immer mehr Rechte des Normalbürgers einschränken und Millionen Menschen in den Ruin treiben. Da darf man ja hinterher bequem die Schuld auf einen Krankheitserreger schieben. Nur eine „Verschwörungstheorie?“ – Wohl kaum. Es ist nämlich schon erstaunlich, was an den Schalthebeln der politischen und finanziellen Macht im Moment so alles nebenbei abläuft.

  3. Peter Behrendt schreibt:

    Laut RKI sind im Winter 2017/18 durch Grippe und Corona 25000 Menschen in Deutschland gestorben. Europaweit ca. 80000 bis 100000. Abstand halten und Händewaschen (und jetzt noch zweifelhafte Amateurmasken) kamen nicht in der Tagesschau vor. Haben wir nicht mehr alle Tassen im Schrank???

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