Notmaßnahmen: Deutsche finden Corona-Ausgangsbeschränkungen angemessen

5. April 2020
Notmaßnahmen: Deutsche finden Corona-Ausgangsbeschränkungen angemessen
National
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Berlin. Immer mehr Juristen melden Bedenken an, daß die derzeit geltenden Corona-Notmaßnahmen der Behörden den Rechtsstaat aushebeln könnten. Der übergroßen Mehrheit der Deutschen ist das offenbar egal – sie hält die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Ausbreitung für angemessen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest-Dimap für den ARD-Deutschlandtrend befürworten 93 Prozent der Befragten, daß man sich nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft oder mit einer weiteren Person treffen darf.

Allerdings: sechs Prozent lehnen die Maßnahme inzwischen ab. Vor zehn Tagen waren es erst drei Prozent.

Ein Großteil der Bürger hat noch immer großes Vertrauen in das deutsche Gesundheitswesen. 77 Prozent der Bundesbürger sind trotz frappierender Mängel etwa bei der Versorgung an erforderlicher Schutzausstattung überzeugt, daß Krankenhäuser und Ärzte die Corona-Epidemie bewältigen können. (ts)

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6 Comments

  1. Reichsbahner schreibt:

    Wo werden diese Umfragen bitte vorgenommen, exklusiv im Kanzleramt?
    Also würde ich derzeit eine solche Umfrage auf der Straße machen, wäre das Ergebnis so ziemlich exakt gegenteilig.

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Erinnert mich an die Wahlergebnisse der SED in der ehemaligen DDR

  3. Christ343 schreibt:

    Corona ist für gesunde Menschen nicht gefährlich. Deswegen ist es wichtig, gesundheitsbewusst zu leben. Ausführlich behandelt werden die Themen in der Öko-Theosophie (bitte googeln).

  4. Armin schreibt:

    Verglichen mit anderen Ländern, ist unser Gesundheitssystem noch immer stabil.
    Ich bin auch für diese Ausgangsbeschränkungen – wie will man die Infektionen anders eindämmen? Wenn unsere Regierung in der Flüchtlingskrise doch genauso entschlossen gehandelt hätte zum Schutze unseres Landes!

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Ob die verfügten Notmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus, nämlich die Kontaktsperre und die Ausgangsbeschränkungen, nun den Rechtsstaat aushebeln oder nicht, die Frage ist doch, ob es in der jetzigen Situation Alternativen dazu gibt. Ich jedenfalls wüßte keine, aber ich bin ja auch kein Experte.

    Vielleicht hätte man auf diese Maßnahmen verzichten können, wenn man nach den ersten Corona-Erkrankungen in Wuhan umgehend die deutschen Staatsgrenzen zu Lande, zu Wasser und in der Luft (rigoroses Landeverbot) geschlossen und die deutschen Krankenhäuser „in Alarmbereitschaft“ versetzt hätte (ich weiß, das ist natürlich Gedankenspielerei).
    Der Haken wäre im übrigen gewesen: Selbst wenn das so geschehen wäre, wegen der Inkubationszeit von Covid 19 wären bereits Dutzende von Infizierten hier in Deutschland – schließlich leben wir in einer globalisierten Welt.

    Die öftere Bekanntgabe der Corona-Infizierten, der Corona-Toten und der (angeblich) Genesenen im Deutschen Fernsehen sowie die „Mutti“-affinen Reden und der oberlehrerhaft „erhobene Zeigefinger“ von Kanzlerin Merkel helfen allerdings auch nicht weiter!

  6. Wolfgang Warnheimer schreibt:

    Ob Maßnahmen sinnvoll sind, oder auch nicht, kann ich nicht beantworten. Aber die jetzigen Regeln finde ich seltsam. So darf ich zum Beispiel nicht auf meinem Grundstück auf einer Ostseeinsel Baggerarbeiten selbst durchführen, weil dies ein privater Zweck ist und ich dafür nicht nach Mecklenburg reisen darf. Würde ich eine Firma beauftragen, so dürften die Mitarbeiter aus ganz Deutschland dafür anreisen. Auch kenne ich eine große Firma in NRW, die ab nächster Woche Mitarbeiterschulungen durchführt. Was ganz legal ist. Aber Schulen, Universitäten, Volkshochschulen etc. schließt man? Wie passt das zusammen?

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