Positive Corona-Folgen: Migranten-Zustrom nach Spanien versiegt weitgehend

1. April 2020
Positive Corona-Folgen: Migranten-Zustrom nach Spanien versiegt weitgehend
International
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Madrid. Für Spanien hat die Corona-Krise auch ihr Gutes – kaum noch Migranten kommen ins Land. Noch Anfang März steuerte Spanien auf einen neuen Rekord zu. Seit Ende 2019 stiegen die Zahlen der Asylbewerber von Woche zu Woche. In der EU nahm Spanien zeitweise die Spitzenstellung ein. Dann kam Corona, die Regierung rief den Alarmzustand aus, und der Zuwandererstrom ebbte rapide ab.

Sogar die Zahl der Migranten hat stark abgenommen, die auf dem Seeweg oder über die Exklaven in Ceuta und Melilla versuchen, nach Spanien zu gelangen: in der vergangenen Woche waren es „nur“ gut 90; bis Mitte März waren es insgesamt etwa 5.200.

Zugleich hat die Epidemie die Lage der Asylanten und Migranten, die es schon nach Spanien geschafft haben, schwieriger gemacht. Wegen der Ausgangsbeschränkungen sind alle Termine Makulatur, für die ein persönliches Erscheinen erforderlich ist. Zudem sind die meisten Migranten wegen des weitgehenden Behördenstillstands nun auf sich selbst gestellt – insbesondere für Kranke ist das ein Problem. (mü)

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungmaterial:

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