Aus für „Schengen“: Deutsche Grenzen sind jetzt auch für Asylanten dicht

29. März 2020
Aus für „Schengen“: Deutsche Grenzen sind jetzt auch für Asylanten dicht
National
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Berlin. Das war überfällig: wegen der Coronakrise hat Bundesinnenminister Seehofer (CDU) die Einreisebeschränkungen an den deutschen Grenzen jetzt auch auf Asylbewerber ausgeweitet. Asylsuchende müssen damit ab sofort damit rechnen, an der Grenze zu Deutschland abgewiesen zu werden.

Wie berichtet, galten die vor rund zwei Wochen erlassenen Einreisesperren bislang nicht für Asylbewerber. Dies führte dazu, daß beispielsweise Franzosen oder Italiener, sofern sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben und auch nicht in Deutschland arbeiten, an der Grenze abgewiesen und zurückgeschickt wurden, nicht aber Migranten von außerhalb der EU, wenn sie Asyl beantragen.

Wegen der Coronakrise hat auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) inzwischen reagiert: Asylanträge können zur Kontaktvermeidung nur noch schriftlich gestellt werden, und zwar erst nach der Regeistrierung in einer Erstaufnahmeeinrichtung der Bundesländer, teilte die Behörde mit.

Auch Österreich nimmt seit Freitag mit sofortiger Wirkung keine Asylanträge mehr an der Grenze an. Basis für die Maßnahme sei das Bundesepidemiegesetz, berichtet die Wiener „Kronen-Zeitung“. Seit dem Ausbruch der Coronapandemie in Europa sei die Zahl der Asylanträge in Österreich um rund zwei Drittel zurückgegangen, hatte Innenminister Nehammer (ÖVP) zuletzt mitgeteilt. (rk)

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungmaterial:

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Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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7 Comments

  1. Lack schreibt:

    Wirklich?

  2. Mark schreibt:

    Meinetwegen darf diese Regelung für alle Zeiten gelten. Diese „weltoffene“ Multikultur taugt nun einmal nichts. Jedes Volk hat seine eigenen Überlieferungen, sein eigenes Bewußtsein, seine eigene Sendung und Aufgabe. Es heißt zwar so schön, daß alle Menschen gleich wären; warum aber sind sie dann so verschieden, wenn doch alle gleich sein sollen? Es wäre zweckmäßiger, jedem Land seine eigene Verantwortung zuzugestehen.

    Es wird auch Zeit, die vorgeblichen Gesetze zu ändern, die eine derartig uferlose Zuwanderung überhaupt erst möglich gemacht haben.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Nach Art. 3(1) Grundgesetz sind alle Menschen nur vor dem Gesetz gleich – und ich füge ergänzend hinzu: vor Gott.

    • Frosch schreibt:

      Treffent formuliert! So ist es! 🙂

  3. Paul v. Paulsohn schreibt:

    Guten Morgen Deutschland Guten Morgen meine Lieben Deutschen ,
    Informationenen steuern Handeln.
    Gute Informationen steuern Gute Handlungen.
    In formieren wir Uns wieder gemeinsam, ohne Uns einseitig Aus Zu Bilden.

  4. Ich bin nur eine Deutsche schreibt:

    Das glaubt Ihr sicher nicht ernsthaft? Sicher: Der eine oder andere AUTOBAHN-Übergang wird nach wie vor – stichprobenartig, weil eh überall das Personal fehlt – gecheckt. Und was ist an den zahllosen grenzüberschreitenden, oft ziemlich einsamen Landstraßen aus Österreich, Frankreich, etc.? Da spazieren jede Menge Leute, die wir hier nicht brauchen und wollen, munter nach Germony herein.

  5. Eidgenosse schreibt:

    Komisch, plötzlich geht’s nachdem jahrelang behauptet wurde, man könne die Grenzen nicht schützen. Klar, war gelogen und das „Volk“ belohnt die CDU/CSU-Lügner mit steigenden Umfrageergebnissen zugunsten der Lügner. Und die AfD? Bekommt nun die Quitttung von den Wählern, die die AfD aus den gleichen Gründen gewählt haben wie zuvor die NPD. Höcke ist/war auf dem richtigen Weg und die Weicheier auf dem falschen. Sofern sich Höcke/Kalbitz nicht durchsetzen, verkommt die AfD zu einer Mini-CDU und wird scheitern. Was kommt dann? Vielleicht Dr.Krall mit seiner bürgerlichen Revolution. Vielleicht denkt auch PEGIDA an eine Parteigründung – aber das dauert alles viel zu lange. Deutschland wird zwischenzeitlich abgewickelt.

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