Die Altparteien und die Demographie: AfD-Anfrage bringt die Etablierten auf die Palme

14. Februar 2020
Die Altparteien und die Demographie: AfD-Anfrage bringt die Etablierten auf die Palme
National
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Dresden. Viel Wirbel um nichts: mit einer Kleinen Anfrage im Sächsischen Landtag hat die AfD-Fraktion die etablierten Parteien jetzt in Rage gebracht. Die AfD erkundigt sich darin nach der Zahl der „gebärfähigen Frauen“ im Freistaat. Vertreter der etablierten Parteien bezeichneten die Anfrage als „geschmacklos“ und „tendenziös“.

In der Anfrage aus der Feder des Abgeordneten Rolf Weigand wird neben der Veränderung der „Anzahl der Frauen im gebärfähigen Alter in Sachsen“ in den Jahren 2010 bis 2018 auch die „Nationalität bzw. Staatsangehörigkeit“ dieser Frauen abgefragt. Die AfD-Fraktion verteidigte die Anfrage inzwischen und erklärte, sie diene der „parlamentarischen Arbeit“.

Vertreter der etablierten Parteien brachte die Anfrage hingegen auf die Palme. Die

Geschäftsführerin der Linken im Landtag, Sarah Buddeberg, bezeichnet „diese Abfrage nach Nationalität“ als „abartig“. Sie störe sich „auch sehr an der Formulierung ‚Frauen im gebärfähigen Alter‘“. Auch für die CDU-Fraktion ist die AfD-Anfrage „tendenziös“. Und der Generalsekretär der sächsischen SPD, Henning Homann, hält sie für „geschmacklos“.

Im Sächsischen Landtag zieren sich die etablierten Parteien schon seit jeher, wenn es um Fragen der Demographie und Bevölkerungsentwicklung geht. Schon in den Nuller-Jahren, nachdem 2004 die NPD erstmals in den Dresdner Landtag einzog, weigerte sich die zuständige Demographie-Kommission hartnäckig, Konzepte für einen Stopp des Bevölkerungsschwundes in Sachsen und eine pro-natalistische Bevöllkerungspolitik zu erarbeiten. (se)

8 Comments

  1. Irrsinn made in Germoney schreibt:

    Wo kämen wir denn hin, wenn man solche Daten hätte 😉

    Womöglich käme die AFD noch auf die gleiche Ideen wie Orban – durch staatliche Hilfen einheimischen Frauen helfen, ihren Kinderwunsch in die Tat umzusetzten! Das wäre doch unerhört – so „schädlich“ für die Umwelt und zu gefährlich für die Asylindustrie, die lieber an den Importen von Analphabeten (sorry Fachkräften für…?) interessiert ist – schließlich verdient sie dort mehr…

  2. Armin schreibt:

    Es sind solche Anfragen der AfD, die die Defizite und Versäumnisse der Altparteien während der vergangenen Jahre und Jahrzehnte offenlegen.

  3. Lack schreibt:

    Solange das Kampfziel noch noch nicht erreicht ist, fischt man lieber im Trüben!

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Klingt wie ein Klischee, ist aber keins: Deutsche Frauen denken zuvörderst an ihre Karriere, (bildungsferne) muslimische und Zigeunerfrauen haben – freiwillig oder gezwungenermaßen – das Kinderkriegen im Sinn (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen). Wer klaren Blickes durch die Straßen deutscher Städte geht, der sieht des öfteren Gruppen von kopfbetuchten Frauen (Musliminnen und Zigeunerinnen), oft mit Kinderwagen unterwegs und umgeben von einer lärmenden Kinderschar. Wie man sehen kann, ist die Umvolkung hierzulande in vollem Gange, eine Folge der Massenzuwanderung aus fremden, inkompatiblen Kulturen!

    Daß unsere etablierten Parteien gegen Untersuchungen der Gebärfähigkeit und Geburtenhäufigkeit bei den Frauen der einzelnen Bevölkerungsgruppen (Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag) Sturm laufen, zeigt, daß selbigen die hiesige ethnisch-kulturelle Überfremdung sowie das allmähliche Aussterben der autochthonen Deutschen völlig egal sind.

    Und solche Leute gehören nicht in deutsche Parlamente und sollten bei den nächsten Wahlen von den deutschen Wählerinnen und Wählern die entsprechende Quittung erhalten!

  5. Eva schreibt:

    Ich bin nicht mehr im gebärfähigen Alter und wie so viele Frauen (und Männer!) meiner Generation kinderlos. Wenn irgendetwas getan werden kann, den jungen deutschen Frauen (und Männern!) von heute dabei zu helfen, eine Familie zu gründen, so soll man dies tun. Daran ist nichts abartig, tendenziös oder geschmacklos.

  6. Wolfsrabe schreibt:

    Man kann die „Kopfbetuchten“ nicht wegen ihrer Gebärfreudigkeit verurteilen und gleichzeitig die wenigen Kinder der Deutschen beklagen.

    Die Muslime machen dieser Tage nämlich vieles richtig: Ihren eigenen Interessen folgen und sich nicht vom verlogenen „Karriere“-Unfug ködern lassen, der nur dazu dient, bald mit 50 Stunden pro Woche als Arbeitsbiene irgendwelcher Großkonzerne zu dienen.

  7. Gerhard(!) schreibt:

    Offensichtlich ist es abartig, tendenziös und geschmacklos für die Koalition der Deutschenhasser, daß es noch Deutsche gibt und geboren werden (sollen)…..

  8. gajek schreibt:

    im Jahr 1970 wurde ich schon davor gewarnt , Kinder in diese Welt zu setzen. Meine Kinder sind genau 1979 und 1980 in dieser Panikmache geboren. Da ich selbst eine andere Erziehung genossen habe, habe ich das nicht so ernst gesehen. Jetzt allerdings, bei allem, was hier so abläuft, lebe ich wie jede Fliege in :::::

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