Ein Sieg für die Transparenz: Polizei in Sachsen und MV nennt ab sofort immer Täter-Nationalität

7. Februar 2020
Ein Sieg für die Transparenz: Polizei in Sachsen und MV nennt ab sofort immer Täter-Nationalität
National
6

Schwerin/Sachsen. Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern wird ab sofort immer die  Nationalität von Tatverdächtigen in ihren Pressemitteilungen angeben. Dies schließe auch die deutsche Staatsbürgerschaft mit ein, teilte das Innenministerium in Schwerin mit.

Die Nennung der Nationalität werde „wertungsfrei und neutral“ erfolgen. Er habe sich zu diesem Schritt entschlossen, sagte Innenminister Caffier (CDU), weil es in dieser Frage zwischen den einzelnen Bundesländern keine einheitliche Regelung gebe. „Gerade bei Straftaten, an denen Migranten beteiligt sind, wird oft der haltlose Vorwurf erhoben, Behörden verheimlichten bewußt die Herkunft der Tatverdächtigen. Mit dieser Regelung wollen wir Mutmaßungen und Gerüchten, die nicht selten rechtspopulistisch geprägt sind, entgegenwirken“, erläuterte der CDU-Politiker. So solle das Sicherheitsgefühl der Menschen gestärkt und gegen „Fake News“ und Haß vorgegangen werden.

Auch die Polizei in Sachsen wird künftig die Nationalität von Tatverdächtigen angeben. Eine diesbezügliche Anordnung erließ Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar. Auch er macht den Kampf gegen „Fake News“ geltend: „Wir haben uns intensiv mit dem Für und Wider auseinandergesetzt und uns letztendlich für Transparenz und Offenheit entschieden. Es geht der Polizei nicht darum, Vorurteile zu schüren, sondern Mutmaßungen und ‘Fake News’ aktiv durch Transparenz und Offenheit entgegenzutreten“, begründete er die Entscheidung.

6 Comments

  1. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Tatsache ist aber, dass die vcon uns nicht gewollten Zugereisten überwiegend kriminell sind.
    Wann werden endlich die Abschiebungen verstärkt vollstreckt?

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Offensichtlich wurden inzwischen so viele ausländischen Gewaltverbrecher eingebürgert, dass überwiegend „Deutsche“ als Straftäter benannt werden können und nur noch durch den Vornamen erkenntlich ist, dass der „Deutsche“ aus dem Ausland stammt.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Genau, aussagekräftiger als die Staatsangehörigkeit ist die abstammungsbezogene Herkunft! Aber danach zu fragen, grenzt hierzulande schon an Rassismus.

  3. Pack schreibt:

    Nachdem das „dumme“ Volk schon an der Art der Straftat herauslesen kann, …

  4. Mikley schreibt:

    Die ethnische !!! Herkunft des Täters ist hier entscheidend!

  5. Frank Grossfuss schreibt:

    Das ist mal wieder nur die halbe Wahrheit: Migranten mit deutschem Pass (=Passdeutsche) werden, sowohl in der Statistik als auch in den Nachrichten, als „Deutsche“ gelistet.
    Außerdem wusste man bei einer Meldung wie „…mehrere junge Männer schlugen einen Mann zusammen“ sowieso, welcher Part ausländisch und welcher deutsch ist.
    Ausländische Straftäter „verteidigen“ nur in Überzahl und gegen Wehrlose ihre „Ehre“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.