Muslime nicht an Bord gelassen: US-Fluglinie muß 50.000 Dollar Strafe zahlen

5. Februar 2020
Muslime nicht an Bord gelassen: US-Fluglinie muß 50.000 Dollar Strafe zahlen
International
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Washington. Weil sie drei muslimische Passagiere aus ihren Flugzeugen geworfen hat, muß die US-Gesellschaft Delta Air Lines 50.000 Dollar Strafe zahlen. Das US-Verkehrsministerium befand, Delta habe gegen die Anti-Diskriminierungsgesetze der USA verstoßen. Die Fluglinie wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück. Sie räumte aber ein, daß beide Fälle „anders gehandhabt hätten werden können“.

Hintergrund sind zwei Vorfälle im Juli 2016. In dem einen Fall wurde ein muslimisches Paar nach der Beschwerde eines anderen Passagiers auf dem Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulles aus dem Flugzeug verwiesen. Der andere Passagier hatte zuvor einer Flugbegleiterin gesagt, er fühle sich „nervös und unbehaglich“, weil die Frau Kopftuch trage und der Mann etwas in seine Uhr eingesetzt habe. Die Flugbegleiterin sagte zudem, der Mann habe in einer Kurzmitteilung mehrmals das Wort „Allah“ verwendet.

Obwohl die Sicherheitsbeauftragten der Fluglinie dem Piloten versicherten, gegen die beiden US-Bürger liege nichts vor, ließ dieser das Paar nicht mehr zurück an Bord. Das US-Verkehrsministerium befand nun, der Pilot habe sich nicht an das Sicherheitsprotokoll gehalten. Daß das Paar aus der Maschine verwiesen wurde und danach nicht mehr an Bord zurück durfte, wäre zudem ohne seine „vermeintliche Religion“ nicht geschehen. Im zweiten Fall wenige Tage später in Amsterdam handelte der Pilot ähnlich. (mü)

Ein Kommentar

  1. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Typisch für die Gutmenschen. Dieses Volk muss überall unwillkommen sein

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