Nadelstiche gegen Clan-Kriminelle: Polizei kontrolliert Friseurläden in Problemvierteln

3. Februar 2020
Nadelstiche gegen Clan-Kriminelle: Polizei kontrolliert Friseurläden in Problemvierteln
Kultur & Gesellschaft
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Berlin/Essen. Berlin und Essen gelten als Hochburgen schwerkrimineller Araber-Clans. Im Rahmen der Bekämpfung der Clan-Kriminalität hat die Polizei jetzt in den beiden Städten verstärkt Friseurläden ins Visier genommen. Allein in Berlin sind in den vergangenen Tagen 14 kontrolliert worden.

Die Polizei habe in letzter Zeit eine auffällige Häufung an Gewerbeanmeldungen im Friseurhandwerk festgestellt, teilte der Essener Hauptkommissar Thomas Weise Medienvertretern mit. „Barbershops“ seien „ein neues Phänomen, das in unseren Kontrollfokus gerückt ist. Die Shops werden in diesem Jahr im Zusammenhang mit Clans das Thema werden.“ Einige der kurz hintereinander neueröffneten Läden befänden sich „in den einschlägigen Vierteln“, weshalb die Polizei Bezüge zur Clankriminalität mutmaßt.

In Berlin kontrolliert die Polizei regelmäßig zusammen mit verschiedenen Behörden bestimmte Geschäfte und Gewerbe, wie zum Beispiel Shisha-Bars, Juweliere und Wettbüros – und jetzt auch Friseurläden. So sollen kriminelle Strukturen bekämpft werden.

Der Clan-Experte Mathias Rohe warnt allerdings vor übertriebenen Erwartungen – dem Magazin „Focus“ gegenüber sagte er, es sei eher eine Politik der Nadelstiche: „Die Behörden signalisieren: Wir bleiben dran, wir schauen hin.“

4 Comments

  1. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Nach der gewollten Pleite mit dem Gewerbe gibt es Sozialfürsorge von uns für den Strom der Zureisenden, ohne Ende

    • Paul Buchfeld schreibt:

      Auch die Frisörläden (ohne Meisterpflicht) dienen auch zur Geldwäsche von kriminellen Machenschaften Arabischer, Türkischer und Kurdischer Clans.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    … also eine Politik der Nadelstiche. So eine „Deutsche-Michel-Politik“ dürfte bei den Clans allerdings ein schallendes Gelächter auslösen.

    Neulich zeigte das ZDF in einer nachmittäglichen Nachrichtensendung diese Aufnahmen von einem Smartphone:
    Man sieht einen orientalischen Hochzeitskorso, der in Bonn (NRW) lautstark eine Hauptstraße blockiert. Einer der Nobelkarossen dreht sich mit qualmenden Reifen im Kreis, aus dem offenen Schiebedach eines anderen Nobel-PKWs schaut die türkische Nationalflagge hervor. Einer der Teilnehmer gibt mit einer Pistole (einer echten?) mehrere Schüsse in die Luft ab. Die mittlerweile eingetroffene Polizei steht, offensichtlich hilflos, daneben – Erinnerungen an die besagte Kölner Silvesternacht werden wach. Dann bricht die Aufnahme ab.

    Aber eines macht diese Smartphone-Aufnahme – und nicht nur sie – überdeutlich: Es fehlt den hiesigen Orientalen jedweder Respekt vor unserer Polizei. Und nichts deutet darauf hin, daß das sich ändern wird!

  3. Eidgenosse schreibt:

    Es wäre ganz einfach – raus mit jedwedem Gesindel, das nicht hierher gehört.

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