Ungarn macht ernst: Staatsgrenze mit Waffengewalt gegen Migranten verteidigt

1. Februar 2020
Ungarn macht ernst: Staatsgrenze mit Waffengewalt gegen Migranten verteidigt
International
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Szeged. Ungarn hat einmal mehr demonstriert, daß es gewillt ist, seine Grenzen erforderlichenfalls mit Waffengewalt gegen „Flüchtlinge“ zu schützen. Eine große Migrantenschar hat am frühen Dienstagmorgen versucht, die serbisch-ungarische Grenze am Übergang von Röszke nahe der Autobahn gewaltsam zu durchbrechen. Die Grenzbeamten gaben daraufhin drei Warnschüsse ab und verhinderten so erfolgreich, daß rund 60 Migranten Menschen auf ungarisches Staatsgebiet vordrangen. Eine Polizeisprecherin in Szeged bestätigte die Vorgänge inzwischen.

Der Straßengrenzübergang zwischen Horgos (Serbien) und Röszke (Ungarn) war zum Zeitpunkt des Zwischenfalls gegen 5.30 Uhr noch geschlossen. Ungarn hat im Herbst 2015, auf dem Höhepunkt der durch Bundeskanzlerin Merkel verursachten „Flüchtlings“krise, damit begonnen, seine gesamte Grenze zum südlichen Nachbarn Serbien mit Zäunen und Sperranlagen zu sichern. Mehr als einmal konnte der ungarische Präsident Orbán infolgedessen seither ausländischen Partnern gegenüber darauf verweisen, daß Ungarn von den Folgen der Zuwanderung, von denen Westeuropa heimgesucht wird, praktisch verschont bleibt.

In Serbien halten sich nach Angaben der UNO derzeit knapp 6000 „Flüchtlinge“ und Migranten auf. Die meisten von ihnen warten auf eine Gelegenheit, um über Bosnien, Kroatien oder Ungarn weiterzukommen. (mü)

Ein Kommentar

  1. Armin schreibt:

    Die osteuropäischen Staaten zeigen erfolgreich und eindrucksvoll, wie Grenzen und das eigene Land geschützt werden und wie man eigene Ressourcen und Finanzen zum Wohl des eigenen Landes und der eigenen Bürger einsetzt, nicht um Fremde aufzunehmen, die dies gar nicht zu schätzen wissen.

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