Gutmenschen-Bündnis „Sichere Häfen“: NRW-Landesregierung ist dagegen

22. Januar 2020
Gutmenschen-Bündnis „Sichere Häfen“: NRW-Landesregierung ist dagegen
National
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Düsseldorf. Rund 120 Gemeinden in Deutschland haben sich mittlerweile dem Schlepperbündnis „Sichere Häfen“ angeschlossen – es handelt sich um ein Bündnis von Städten, die noch mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen wollen. Auch 16 Städte und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen sind darunter.

Ihnen bläst jetzt Gegenwind vonseiten ihrer Landesregierung entgegen. Intergrationsminister Stamp (FDP) erklärte dem „Kölner Stadtanzeiger“ gegenüber, die Landesregierung stelle sich gegen den Plan von Köln, Düsseldorf und Bonn sowie weiterer Städte und Gemeinden aus NRW, Bootsmigranten freiwillig aufzunehmen. Wörtlich: „Wer Bootsflüchtlinge bevorzugt aufnimmt, provoziert, daß sich noch mehr Menschen in Hoffnung auf ein besseres Leben auf die Lotterie um Leben und Tod im Mittelmeer einlassen.“

Es müsse klar sein, „daß es in den Asylverfahren keine Privilegierung einzelner Gruppen geben kann“.

Die 16 fraglichen NRW-Kommunen wollen insbesondere rund 1.000 sogenannte „unbegleitete Minderjährige“, die sich derzeit auf den griechischen Inseln aufhalten, freiwillig und über die geltenden Zuweisungsquoten hinaus aufnehmen. (se)

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