Ex-Verkehrsminister Ramsauer kritisiert Klima-Hysteriker: Der Druck von der Straße ist „antiliberal und intolerant“

21. Januar 2020
Ex-Verkehrsminister Ramsauer kritisiert Klima-Hysteriker: Der Druck von der Straße ist „antiliberal und intolerant“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Der Wirtschaftsexperte und frühere CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer hat jetzt in einem Interview des „Focus“ Forderungen und Rhetorik der Klimasekte „Fridays for Future“ kritisiert. Er selbst, sagte er, habe sich in seiner Jugend „für alles Mögliche engagiert, aber die Teilnahme an Demonstrationen war nicht das regelmäßige Instrument meiner politischen Aktivitäten“.

Zu den derzeitigen Demonstrationen meist minderjähriger Klima-Apokalyptiker sagte Ramsauer: „In den Siebziger-Jahren war’s der Sozialismus und jetzt ist es Klima. Man muß da natürlich die richtigen Schlußfolgerungen ziehen und darf sich von solchen Demonstrations-Tsunamis nicht überbeeindrucken und wegschwemmen lassen. Es ist wichtig, Maß und Mitte zu wahren. Aber bei manchen Akteuren in der Politik – und der Wirtschaft! – hat man immer öfter den Eindruck, daß Maß, Mitte und Vernunft verlorengehen.“

In der aktuellen Diskussion über Siemens-Chef Joe Kaeser, der trotz massiver Kritik vonseiten der „Klimaschützer“ an einem Lieferprojekt für Australien festhält, stärkt Ramsauer dem Konzernchef den Rücken. Den Druck von der Straße empfinde er „als zutiefst antiliberal und intolerant“. (se)

Bildquelle: Wikimedia/Henning Schlottmann (User:H-stt)/CC BY-SA 4.0

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