Akif Pirinçci zur Situation in Deutschland: „Alles muß sich erst einmal auflösen“

21. Januar 2020
Akif Pirinçci zur Situation in Deutschland: „Alles muß sich erst einmal auflösen“
Kultur & Gesellschaft
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Bonn. Der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci hat in einem aktuellen Text auf seiner Internetseite die Hoffnung auf eine breitere Widerstandsbewegung in Deutschland – wie etwa in Frankreich – gedämpft. Trotz verbreiteter Unzufriedenheit seien ausweislich der Wahlergebnisse immer noch drei Viertel der Deutschen mit der Gesamtsituation im Land zufrieden. Die fehlende Aufmüpfigkeit der Deutschen sei eine Folge jahrzehntelanger linker Indoktrination und einer inzwischen tiefverwurzelten Angst vor der „Nazikeule“.

Pirinçci wörtlich: „Der Großteil der Bevölkerung, von dem ausländischen Anteil darin ganz zu schweigen, ist wie der Pawlowsche Hund auf die Fata Morgana des ‚Nazis‘ konditioniert, bei dessen bloßer Erwähnung oder Behauptung der Otto-Normaldoof wie von einem Hypnotiseur gelenkt in wilde Zuckungen gerät (…).“ Vor ihrer Stigmatisierung als „Nazis“ haben „die meisten Deutschen heutzutage mehr Angst als vor den realen Gefahren vor ihrer Haustür. Es ist ein Meisterstück der (Staats-)Propaganda und der Sieg der Arrangeure des Mitläufertums.“

Auch die Hoffnung auf eine politische Wende in zwölfter Stunde hält Pirinçci für wenig realistisch. Er hält einen allgemeinen Niederbruch des politischen und sozialen Systems für aussichtsreicher. Es müsse sich, schreibt er, „alles zunächst einmal auflösen, alles kaputt und unbewohnbar werden, der indigene (weiße) Deutsche, der den ganzen Brocken hier finanziert und der immer noch Deutschland zu Deutschland macht, muß entweder durch Auswanderung, wie es bisher verstärkt geschieht, oder einfach durch die Einstellung seiner Reproduktion sich noch mehr rar machen, den Kram hinschmeißen, es müssen die Patentanmeldungen noch weiter zurückgehen, die Babyboomer aussterben, und es muß der Steuergeldfluß auf Dritte-Welt-Niveau sinken, damit zuallererst die aasenden Hyänen der Furzwissenschaften und der Ausländer- und Sozialindustrie verhungern.“ (rk)

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Kompliment an den Autor, er hat den Nagel mitten auf den Kopf getroffen

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