Im Gleichschritt mit dem Mainstream: Siemens bietet Klima-Hysterikerin Sitz im Aufsichtsrat an

13. Januar 2020
Im Gleichschritt mit dem Mainstream: Siemens bietet Klima-Hysterikerin Sitz im Aufsichtsrat an
Wirtschaft
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Berlin/München. Der weltberühmte deutsche Siemens-Konzern segelt wieder einmal im Kielwasser der Gleichschaltung. Jetzt hat Siemens-Chef Joe Kaeser der grünen „Fridays-for-Future“-Sprecherin Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium der neuen Gesellschaft Siemens Energy angeboten. Er unterstütze „Fridays for Future“, sagte Kaeser, und: „Ich möchte, daß die Jugend sich aktiv beteiligen kann.“

Dabei steht Siemens bei der von Schülern und Heranwachsenden getragenen Klimasekte unter anderem in der Kritik, weil der Konzern eine Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien liefern soll. Vonseiten der Grünen wurde bereits gefordert, man erwarte von Siemens, daß das Unternehmen die Lieferungen einstelle und die Unterstützung für das Projekt zurückziehe.

Zuvor hatte Neubauer, die ebenfalls Grünen-Mitglied ist, den Konzern vor Wortbruch bei seinen Klimaschutzversprechungen gewarnt. „Daß Siemens als Konzern, der öffentlich immer wieder bekundet, Klimaneutralität bis 2030 anzustreben und seiner Verantwortung in Zeiten der Klimakrise gerecht werden zu wollen, jetzt durch einen Auftrag ein Projekt stützt, das bis 2080 Kohle fördern wird, widerspricht dem in so vielen Dimensionen“, beschwerte sich Neubauer.

Für den Siemens-Chef scheint die Anbiederung an den Zeitgeist allerdings wichtiger als die von keinerlei Fachkompetenz getrübten Nullaussagen halbwüchsiger Klima-Apokalyptiker. Kaeser war bereits in der Vergangenheit immer wieder durch politisch überkorrekte Wortmeldungen aufgefallen. Unter anderem rückte er die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, in die Nähe des Nationalsozialismus. Außerdem forderte er im Sommer die Freilassung der Schlepper-Kapitänin Carola Rackete. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Henning Schlottmann (User:H-stt)/CC BY-SA 4.0

4 Comments

  1. Petersilie schreibt:

    Eine Steilvorlage für alle, die sich einig sind, dass Manager keine Unternehmer sind, sondern mit der Politik beliebig austauschbar sind.

  2. Eidgenosse schreibt:

    Der „Joe“ Kaese(r) ist kein Unternehmer, sondern ein Mainstream-Manager, Dummschwätzer und angepasster Aal. Hätte er ein eigenes Unternehmen wäre er vermutlich längst pleite. Der „Joe“ findet auch seinen richtigen Vornamen Josef peinlich, weshalb er sich „Joe“ nennt – der ganze Typ ist peinlich. Der „Joe“ hat kein Problem mit der Riad-Mörderbande wenn es um Geschäfte geht aber als Aal muss er sich wappnen zur Not in jeden A…. zu kriechen. Selbst die bildungsfernen Klima-Trottel sind ihm nicht zu Schade für sein „Joe“ Profil – solche Maximalopportunisten braucht kein Mensch.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Wie viel verdient man denn so als Aufsichtsratsmitglied eines Mega-Unternehmens?

  4. cui bono? schreibt:

    Koruption hat viele Gesichter.
    Und ein gut bezahlter Job (ohne nötige Qualifikation dafür) im Gegenzug fürs „Klappe halten“ ist auch eins davon.

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