Mysteriöse Lungenentzündung in Zentralchina: Erinnerungen an die SARS-Seuche werden wach

10. Januar 2020
Mysteriöse Lungenentzündung in Zentralchina: Erinnerungen an die SARS-Seuche werden wach
International
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Wuhan/Peking. In China, aber auch bei der Weltgesundheitsorganisation sorgt der Ausbruch einer unbekannten Form der Lungenentzündung für Unruhe. Nach dem Ausbruch in der zentralchinesischen Stadt Wuhan sind benachbarte Regionen nunmehr in Alarmbereitschaft. Die Behörden bemühen sich darum, die Quelle des unbekannten Virus zu identifizieren.

Die örtliche Regierung in Wuhan, einer großen Industrie- und Handelsstadt in Zentralchina, hat inzwischen 59 Fälle des unbekannten Virus bestätigt, sieben davon in schwerem Zustand. Alle 59 werden in Quarantäne medizinisch behandelt.

Die Gesundheitskommission in Wuhan schloß nach ersten Untersuchungen inzwischen Grippe, Vogelgrippe, Adenovirus, Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS) und das Mittlere Osten Respiratorische Syndrom (MERS) aus. Die Ursache des Ausbruchs bleibt unklar.

Die Nachricht von dem Virus hat im ganzen Land Panik ausgelöst, was Vergleiche mit dem großen SARS-Ausbruch Ende 2002 aufkommen ließ. Aufgrund der starken Zensur des Regimes breitete sich die Krankheit damals in 37 Ländern aus und infizierte weltweit mehr als 8.000 Menschen. Fast 800 Patienten starben. (mü)

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