Trotz US-Boykott: Maduro gibt Fertigstellung von drei Millionen Wohnungen bekannt

7. Januar 2020
Trotz US-Boykott: Maduro gibt Fertigstellung von drei Millionen Wohnungen bekannt
International
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Caracas. Um den vor Jahresfrist mit kräftiger Unterstützung des Auslands gestarteten Umsturzversuch in Venezuela ist es inzwischen wieder still geworden. Stattdessen trumpft die Regierung Maduro mit einer unerwarteten Erfolgsmeldung auf: trotz der anhaltenden US-Einmischung sei es der Regierung gelungen, drei Millionen neue Wohneinheiten fertigzustellen, twitterte Maduro.

Der Präsident erinnert daran, daß es sich um ein soziales Versprechen aus dem Jahr 2011 handle. Wörtlich twitterte er: „Ein schöner Moment! Heute #26Dez erfüllen wir das Ziel, das sich unser Kommandant Chavez gesetzt hat: 3 Millionen Häuser zu bauen, zur Freude und zum Glück des venezolanischen Volkes. Gesegnet sei der Tag, an dem der #GMVV geboren wurde, der auf dem Weg zu 5 Millionen Haushalten und noch viel mehr ist.“

Das einschlägige staatliche Sozialprogramm Gran Misión Vivienda Venezuela (GMVV) wurde noch unter dem früheren Staatsoberhaupt Hugo Chavéz ins Leben gerufen. Laut Wohnungsminister Hildemaro Villarroel sei es nun das Ziel, planmäßig bis 2025 fünf Millionen Wohnungen zu errichten.

Maduro ergänzte bei seiner Bekanntgabe, daß der Bau von drei Millionen Wohneinheiten trotz erheblicher Widerstände durchgeführt worden sei: „Trotz der imperialistischen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die uns im Jahr 2019 so viele Ressourcen raubte, hörte die Bauindustrie nicht auf.“ (mü)

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Ein Kommentar

  1. Petersilie schreibt:

    Carakas – Wenn eine Stadt diese Kriminalitätsrate erreicht hat, hilft gar nichts mehr. Da möchte ich nicht tot über dem Zaun hängen.

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