Leipziger Polizeipräsident kritisiert Linksextreme: Silvesterkrawalle gingen „von Verbrechern, von Unmenschen“ aus

6. Januar 2020
Leipziger Polizeipräsident kritisiert Linksextreme: Silvesterkrawalle gingen „von Verbrechern, von Unmenschen“ aus
Kultur & Gesellschaft
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Leipzig. Der Leipziger Polizeipräsident Schultze hat die linksextremen Ausschreitungen in der Silvesternacht scharf verurteilt und in diesem Zusammenhang das Auftreten der Polizei verteidigt. Dem Online-Portal der „Zeit“ sagte Schultze wörtlich: „Die Gewalttaten begannen von Seiten von Linksextremisten, von Verbrechern, von Unmenschen.“ Die Polizei gehe „von einem geplanten und organisierten Angriff aus“.

Schultze sagte, die Polizisten seien vor ihrem Einsatz im linksalternativen Stadtviertel Connewitz „guter Dinge gewesen“: „Wir hatten geglaubt, es könnte alles relativ friedlich verlaufen.“ Gegen 0.15 Uhr habe dann aber eine Gruppe „von etwa 20 bis 30 vermummten Personen“ einen brennenden Einkaufswagen in Richtung von Polizeibeamten geschoben. „Diese haben versucht zu handeln, dabei wurden sie von ihrer Gruppe getrennt. Und diese Gelegenheit haben die Verbrecher, anders kann ich diese Leute nicht nennen, genutzt, um die Beamten zu attackieren“, sagte Schultze.

Ein Polizist wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Der Beamte sei ernsthaft verletzt gewesen. „Ich war selbst in der Klinik und ein Arzt hat mir gesagt, daß ein Ohr des Polizisten fast abgerissen und wieder angenäht wurde“, teilte Schultze mit. (ts)

 

3 Comments

  1. hans schreibt:

    Na dann Polizei, greift doch mal richtig durch in Connewitz.

    Ach so, ich hatt vergessen das ihr das ja nicht dürft, weil es euch von euren regierenden verboten wird. aber gegen „rechts“ da dürft ihr wenigstens jede kleinigkeit mit aller Härte des „Gesetzes“ bestrafen.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Wie ich die Aussagen des Leipzigers Polizeipräsidenten gegenüber ZEIT-online (Artikel) verstehe, richteten sich die gewalttätigen Übergriffe der Linksextremisten ausschließlich gegen die anwesenden Polizeikräfte. Das würde – rein logisch betrachtet – bedeuten, wären dort keine Polizisten präsent gewesen, hätte es auch keine derartige Gewalt gegeben.

    Bei der linksalternativen Friedensbewegung in den 80ern (BRD) gab es den Spruch: „Stell‘ dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin“. Auf die Leipziger Silvesternacht bezogen, müßte es heißen: „Stell‘ dir vor, die Linksextremen brennen im Stadtteil Connewitz ihr Silvesterfeuerwerk ab, aber die Polizei geht nicht hin“.

    Ich bin mir ziemlich sicher, ohne die Anwesenheit der Polizei hätte es diese linksextreme Gewaltorgie in Leipzig-Connewitz nicht gegeben!

  3. Ester Walter schreibt:

    @Sydow
    Dann hätte es wie in Hamburg Anwohner und Geschäfte erwischt!

    Rechtsfreie Räume für Randale? Die gehen bereits vermummt hin. Das heißt Vorsatz!
    Der Bürger hat es bereit schwer genug sich gegen die derzeitige Politik zu wehren, da braucht er nicht noch solches ‚Gesindel‘ was Ihm in den Rücken schlägt. Den diese s.g. ‚Linke‘ ist nur der Büttel für die, gegen die er zieht. Die Narren merken noch nicht einmal das sie dem Zweck der ‚Terrorbesorgung‘ gegen die eigene Bevölkerung dienen.

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