Genug von der deutschen Kuschelpädagogik: Asiatische Diplomatenfamilie will weg

24. Dezember 2019
Genug von der deutschen Kuschelpädagogik: Asiatische Diplomatenfamilie will weg
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Deutschland fällt im internationalen PISA-Vergleich immer weiter zurück. Das fällt ausländischen Beobachtern nicht nur auf, sondern geht einigen auch massiv gegen den Strich. Jetzt will eine asiatische Diplomatenfamilie Deutschland wegen des deutschen Bildungssystems sogar verlassen.

Die Ehefrau des Familienvaters besteht darauf, in die Heimat zurückzukehren. Sie befürchtet, daß ihr Kind ansonsten die Prüfung für die asiatische Grundschule nicht mehr schafft, ganz zu schweigen von der Qualifikation für die weiterführenden Schulen in der Heimat. Nach ihrer Auffassung sei das deutsche Bildungssystem weniger leistungsorientiert, es werde vielmehr „eher verwahrt und betreut und weniger angeleitet – und wenn, dann lange nur zum Spiel“, berichtet die „Welt“ über den Vorgang.

Die erst unlängst veröffentlichte jüngste PISA-Studie hatte erneut Leistungsabstürze deutscher Schüler offenbar. So liegen deutsche Schüler etwa in puncto Lesefähigkeiten nur noch auf Platz 20 unter insgesamt 79 teilnehmenden Ländern. Auch bei den Naturwissenschaften und in Mathematik fielen deutsche Schüler gegenüber früheren Tests zurück. (mü)

8 Comments

  1. Südwester schreibt:

    Dafür wissen alle über den Klimawandel bestens Bescheid. Toll!

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Im Film „Die Feuerzangenbowle“ spricht ein Gymnasialprofessor zu seinen Schülern „Schule muß bitter schmecken, sonst nützt sie nichts!“ (Gemischte Klassen mit Mädchen und Jungen gab es damals noch nicht). Diese Auffassung ist insofern bemerkenswert, als sie das genaue Gegenteil von „Kuschelpädagogik“ ist.

    Ich bezweifele allerdings, daß deutsche Eltern – und erst recht Zuwanderer-Eltern aus bildungsfernen Schichten – überhaupt begreifen, wieviel Lebensweisheit in diesem Satz steckt. Kurz und knapp ausgedrückt: Schule ist kein Spiel, sondern Ernst. Und weil es eben so ist, sollten Eltern die schulischen Leistungen ihrer Kinder regelmäßig kontrollieren und mit dem/der Klassenlehrer(in) kommunizieren. Aber leider lassen nicht nur die Leistungen deutscher Schüler nach, sondern auch das allgemeine Bildungsniveau der indigenen Deutschen!

  3. Petersilie schreibt:

    Die Alten stellen in Deutschland in vielen Fällen nur noch eine Blödgeneration dar, statt intelligenter Berater für die Jugend zu sein.

    Alte Männer sitzen tagsüber in Bäckereien herum und trinken da ihren Kaffee und immer noch sind Alte geil darauf, kein Internet zu haben und wollen die Bankangestellten mit ihren persönlichen Gesprächen nach Möglichkeit vollquatschen und von der eigentlichen Arbeit abhalten.

    Blödland!

    • Carlos Schneider schreibt:

      Selten so einen Dünnsinn gelesen – Sie gehören offensichtlich zur „Fun-Generation“. Die Blödgeneration, wie Sie sie nennen, hatte nach dem Weltkrieg das Land, in dem Sie gut und gerne leben, wieder aufgebaut. Die Blödgeneration, wie Sie sie nennen, hat mit Intelligenz, Fleiß und deutscher Seele binnen weniger Jahre die Wirtschaft in die Spitze der Welt katapultiert und deutsche Fachkräfte waren weltweit gefragt. Heute sitzt die „Blödgeneration“ zu Recht beim Bäcker und genießt den wohlverdienten Lebensabend, und vollgequatschte Bankangestellte – vermutlich sind Sie so einer – wird es bald nicht mehr geben, wenn man sich die geplanten Entlassungszahlen bei den Banken so ansieht. Hoffentlich haben Sie noch etwas vernünftiges gelernt.

  4. Lack schreibt:

    Leider verschwinden die Guten immer mehr wegen der „Schubsbefohlenen“!

  5. Eva Brand schreibt:

    Das ist von den Eliten so gewollt ….

  6. Mike Hunter schreibt:

    Ja, aber die Eltern werden inzwischen wegen jedem Furz angeschrieben und vorgeladen und die linkes/grünen Lehrerinnen mischen sich auch in jeden Dreck ein. Hausaufgaben unnötig, Strafen oder gar im schlimmsten Fall eine schlechte Note für Minderleistungen, Fehlanzeige. In deutschland gibt es kaum noch Einrichtungen, die den Namen Schule verdienen. Vorreiter: Hessen und Berlin!

  7. Ruth schreibt:

    Wir waren als Familie mit diplomatischem Pass in Asien. Meine Tochter ging dort die ersten 4 Jahre zur deutschen Schule. Dort war man hauptsächlich mit „Arbeitsgemeinschaften“ beschäftigt, 1 Woche Vorbereitung für eine Zirkus-AG oder Burg-AG, alles außer handfestem Unterricht. Jedesmal wenn ich dachte, jetzt nach den Osterferien oder Weihnachtsferien geht wirklich der Unterricht los, dann wurde eine AG vorbereitet. Die 4 Fälle der deutschen Sprache lernte meine Tochter erst nach meiner Beschwerde in der 4. Klasse. Es gab damals schon eine Diplomatenfamilie, die sich aus besagtem Grund wegversetzen ließ.

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