Weil sich Illegale verletzt haben: Spanische Linksregierung läßt NATO-Draht am Grenzzaun zu Marokko entfernen

21. Dezember 2019
Weil sich Illegale verletzt haben: Spanische Linksregierung läßt NATO-Draht am Grenzzaun zu Marokko entfernen
International
2

Madrid. Die spanischen Behörden haben damit begonnen, Klingendraht (NATO-Draht) von den Grenzzäunen entlang der spanischen Grenze zu Marokko zu entfernen. Die sozialistische Regierung ordnete die Entfernung an, nachdem Migranten, die versuchten, über die Zäune zu springen, um illegal nach Europa einzureisen, sich dabei immer wieder Verletzungen zugezogen hatten.

Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska begründete die Entfernung damit, daß Marokko kürzlich NATO-Draht an Zäunen auf seiner Seite der Grenze installiert habe und daß er daher auf der spanischen Seite nicht mehr notwendig sei.

Kritiker wenden hingegen ein, daß der Klingendraht ein wichtiges Abschreckungsmittel gegen illegale Einwanderung sei und daß die spanische Regierung durch seine Entfernung nicht nur Gefahr läuft, neue Wellen der Massenmigration aus Afrika auszulösen, sondern auch eine wirksame Kontrolle der spanischen Grenze an Marokko abgibt. Marokko setzt häufig eine große Zahl illegaler Migranten an der spanischen Grenze ab, um der spanischen Regierung Zugeständnisse in unterschiedlichsten Fragen abzupressen.

Bei den fraglichen Grenzzäunen handelt es sich um jene um die spanischen nordafrikanischen Exklaven von Ceuta und Melilla – wahre Magnete für Schwarzafrikaner, die ein besseres Leben in Europa suchen. In Ceuta verlaufen zwei parallele, sechs Meter hohe und mit Klingendraht überzogene Zäune acht Kilometer entlang der Grenze zu Marokko. In Melilla verlaufen vier Meter hohe Zwillingszäune 12 Kilometer entlang der Grenze. Die Zäune sind mit Kletterschutzgittern, Videokameras, Schall- und Bewegungsmeldern, Scheinwerfern und Überwachungsposten verstärkt.

Migranten nutzen zunehmend die Taktik von Massenangriffen auf die Grenzzäune, um die Grenzpolizei zu überwältigen. In den letzten 18 Monaten haben Tausende von Migranten, ausgestattet mit Handschuhen, Nagel-Schuhen und provisorischen Haken, versucht, die Zäune von Ceuta und Melilla zu überwinden, wobei sie oft extreme Gewalt gegen die Polizei anwenden.

Die Entfernung des Klingendrahts paßt zur einwanderungsfreundlichen Haltung der derzeitigen sozialistischen Regierung. Santiago Abascal, Vorsitzender der konservativen Partei Vox, der inzwischen drittgrößten Partei Spaniens, kritisierte denn auch, daß der Plan der sozialistischen Regierung Teil einer breiteren Anstrengung sei, die nationale Souveränität zugunsten der globalistischen Massenmigration zu untergraben. (mü)

2 Comments

  1. Mike Hunter schreibt:

    Die Sozialisten in Spanien sind dümmer als Fensterkitt. Die lügen ihr Volk schlimmer an als ein Diktator das tun würde. Korrupt bis zum erbrechen, wie man seit Jahrzehnten an der spanischen Küste sehen kann. Und beim Abzweigen und der Verschwendung von EU Subventionen Vorreiter. Was will man da erwarten? Was mich wundert, dass das VOlk das schluckt.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Es mag ja sein, daß die Klimaerwärmung, die sicherlich auch in Spanien stattfindet, zu einer Gehirnerweichung der herrschenden Linkspolitiker geführt hat, aber daß es so schlimm werden würde, habe ich dann doch nicht erwartet!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.