AfD-Fraktionschefin Weidel: Koalitionen zwischen CDU und AfD nur noch eine Frage der Zeit

2. Dezember 2019
AfD-Fraktionschefin Weidel: Koalitionen zwischen CDU und AfD nur noch eine Frage der Zeit
National
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Berlin. Erste Regierungsbündnisse zwischen Union und AfD sind nach Einschätzung der AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, nur noch eine Frage der Zeit: „Manche Gebietsverbände der CDU wollen mit der AfD zusammenarbeiten, der informelle Austausch zwischen AfD und CDU läuft da doch längst.“

Dies gelte für den Osten insgesamt. „Vor Ort sind die Leute im Austausch“, sagte Weidel der „Rheinischen Post“. Wenn die CDU-Parteiführung das von oben herab verbieten wolle, zeige das, wie weit weg sie von der Realität sei. „Die CDU im Osten ist teilweise deutlich weiter, als man in Berlin glaubt. Das können sie nicht mehr aufhalten.“

Die CDU hatte im Dezember 2018 auf ihrem Parteitag in Hamburg zum wiederholten Mal beschlossen, „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland abzulehnen. (se)

Bildquelle: AfD

5 Comments

  1. Beobachter schreibt:

    Warum die sich so der CDU anbiedern ? Igitt! Wenn das mal der Ossi nicht abstraft ?!

  2. Mark schreibt:

    Das gefällt mir weniger. Denn dafür habe ich die AfD nicht gewählt, daß sie irgendwann mit einer alt-etablierten Partei koalieren würde; die AfD darf – zumindest in meinen Augen – ruhig eine immerhin starke Opposition bleiben, und getrost eine Art „Außenseiterrolle“ übernehmen, allein schon aus dem Grund, um die vielfältigen Tricks und doppelzüngigen Intrigenspiele der Alt-Parteien entsprechend zu quittieren. In solchen Fällen ist die Außenseiterrolle, in die man sie ständig drängen will, doch wohl eher eine Auszeichnung.

  3. Eidgenosse schreibt:

    Ich muss schon sagen – das geht mir etwas zu schnell. Zusammenarbeit in Sachthemen war ja noch nie ein Problem der AfD sondern aller anderen. Aber Koalitionen sind ein anderes Spielfeld. Es wird der AfD nicht gelingen aus den äussersten „rechten“ Stömungen in der CDU/CSU etwas herauszubringen was auch nur annähernd den offiziellen Anschauungen der AfD ähnelt. Ich sehe es eher im Niedergang der CDU/CSU bewgründet, wenn die AfD stärkste Ktraft werden sollte und zwar in ganz Deutschland. Aber auch dann werden die Quallen-artigen in der Union nur aus Verzweiflung handeln. Man hüte sich vor der schleimigen Union – siehe SPD. Dieser Verein der Totalversager und Fremdgesteuerten zieht alles mit in den Abgrund.

  4. vafti schreibt:

    Warum denn mit einer Partei zusammenzuarbeiten,die offensichtlich
    das Deutsche Volk an die Wand gefahren hat ?

    Sind wir von der AfD nicht etwas besseres ?

  5. heinze schreibt:

    passt ganz gut so.

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