Einbruch im Dresdner Grünen Gewölbe: „Auffällig kleine Täter“ raubten Milliardenwerte

26. November 2019
Einbruch im Dresdner Grünen Gewölbe: „Auffällig kleine Täter“ raubten Milliardenwerte
Kultur & Gesellschaft
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Dresden. Weil die Polizei immer mehr Arbeit im Kampf gegen „Rechts“ aufgebürdet bekommt, muß sie ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen. Das beginnt sich jetzt zu rächen. Am frühen Montagmorgen ist im weltberühmten Dresdner Grünen Gewölbe eingebrochen worden. Die Räume des Museums sind eigentlich streng gesichert.

Gegen 5 Uhr morgens soll laut Polizeiinformationen die Stromzufuhr der weltberühmten Sammlung von außen lahmgelegt worden sein, woraufhin Einbrecher mehrere Teile der wertvollen Sammlung stahlen. Dabei handelt es sich um Schmuck, Diamanten und Edelsteine mit einem Wert von insgesamt bis zu einer Milliarde Euro.

Eine Überwachungskamera soll die „auffällig kleinen“ Täter aufgezeichnet haben, die durch eine Fensteröffnung eingestiegen waren. Nach dem Raub soll eine Limousine als Fluchtwagen bereitgestanden haben – von der Polizei weit und breit keine Spur.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich bestürzt über den Einbruch in das Dresdner Grüne Gewölbe. „Nicht nur die Staatlichen Kunstsammlungen wurden bestohlen, sondern wir Sachsen!“ sagte Kretschmer, und: „Die Werte, die im Grünen Gewölbe und im Residenzschloß zu finden sind, sind von den ‎Menschen im Freistaat Sachsen über viele Jahrhunderte hart erarbeitet wurden. Man kann die ‎Geschichte unseres Landes, unseres Freistaates nicht verstehen, ohne das Grüne Gewölbe und ‎die Staatlichen Kunstsammlungen Sachsens.“ (se)

2 Comments

  1. Peter Behrendt schreibt:

    Streng gesichert!? Haben die Typen Sprengstoff benutzt?
    Wofür ist das Wachpersonal eigentlich da? Wie auch bei den meisten Juwelieren liegen die sehr teuren Uhren, Schmuck etc. sozusagen leicht grabschbereit in den lächerlichen Glasvitrinen. Generelle sichere Fixierung ist ja „so schwer“. Der Verantwortliche für die Gebäudesicherheit sollte doch besser Hosen verkaufen.

  2. Deutsche Haltung schreibt:

    Im 2. Weltkrieg wurden diese unwiederbringlichen Kunstwerke in kluger Voraussicht in bombensicheren Lagerstätten untergebracht – um der gezielten Kulturvernichtung durch die anglo-amerikanischen 1000-Bomber-Geschwader zu entgehen. Mit Erfolg.
    Doch der Merkelzeit sind sie zum Opfer gefallen. Was für eine Schande für ganz Deutschland!

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