Asyl-Ansturm auf dem Balkan: Bosnische Grenzpolizei: Grenze praktisch nicht kontrollierbar

15. November 2019
Asyl-Ansturm auf dem Balkan: Bosnische Grenzpolizei: Grenze praktisch nicht kontrollierbar
International
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Sarajevo. An der bosnisch-serbischen Grenze braut sich der nächste „Flüchtlings“-Ansturm zusammen. Die bosnische Grenzpolizei sieht sich nach Aussage ihres Chefs Zoran Galic nicht in der Lage, illegale Übertritte von Migranten an der Grenze zu Serbien unter Kontrolle zu halten. Die Überwachung der 1600 Kilometer langen Grenze komme einer „Sisyphusarbeit“ gleich, zitierte die Tageszeitung „Nezavisne novine“ Galic.

Die Grenzpolizei sei laufend damit beschäftigt, illegal einreisende Migranten aufzuhalten, diese versuchten es jedoch immer wieder. Der Grenzpolizei mangle es an Personal. Allein im nordwestbosnischen Kanton Sana-Una an der Grenze zu Kroatien befinden sich laut Galic derzeit rund 5000 „Flüchtlinge“, die weiter nach Kroatien wollten.

Beobachter sehen sich an die Situation in früheren Jahren erinnert, vor allem an den Winter 2015/16, als auf der „Balkanroute“ Hunderttausende in Richtung Mitteleuropa gezogen waren. (mü)

Ein Kommentar

  1. Zack schreibt:

    Solange das Lockmittel wirkt …

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