Eine Milliarde Mehrkosten: Elektrobusse kosten nicht weniger, sondern viel mehr

14. November 2019
Eine Milliarde Mehrkosten: Elektrobusse kosten nicht weniger, sondern viel mehr
Wirtschaft
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Berlin. Klimawahn und Elektromobilität kosten die öffentliche Hand viel Geld. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) etwa rechnen bei der Umstellung von Diesel- auf Elektrobusse mit einer Milliarde Euro Mehrkosten. In einem Bericht des Verkehrssenats an Finanzexperten des Abgeordnetenhauses heißt es jetzt, die Vorstellungen zwischen BVG und Senat bei der Dekarbonisierung des Busverkehrs gingen „sehr weit auseinander“.

Der Senat hatte demnach zuvor mit 1,8 Milliarden Euro gerechnet, laut BVG sollen es 2,94 Milliarden Euro sein, die zur vollständigen Elektrifizierung 2030 ausgegeben werden müßten.

Die Kosten ergäben sich aus den notwendigen neuen Betriebshöfen, Ladetechnik sowie höherem Personalbedarf. „Dieselbusse fahren bis zu 400 km mit einem Tank. Für E-Busse, die eine weit geringere Reichweite haben, müssen die Linien gekürzt werden. Bedeutet: Wir brauchen mehr Fahrer“, sagte eine BVG-Sprecherin.

Außerdem werde Personal für die neuen Betriebshöfe benötigt. „Wir sind bisher davon ausgegangen, daß die Wartung eines Elektromotors günstiger ist als die eines Dieselmotors“, räumte SPD-Finanzpolitiker Sven Heinemann ein. Senat und BVG müßten die eine Milliarde mehr, die aus dem Landeshaushalt kommen soll, „sehr gut erklären“.

Bildquelle: Wikipedia/Busbahnhof/CC BY-SA 3.0

2 Comments

  1. Zack schreibt:

    „EnergieWende“ und Klimawahn!
    Wovon wollen die „Aktivisten“ später einmal leben? Von Luft und Liebe funktioniert nicht.

  2. heinz schreibt:

    In Tirol retteten vier Männer einen deutschen Tesla-Fahrer aus dem explodierenden E-Auto. Laut Medienberichten konnte die Feuerwehr das brennende Wrack nur durch eine 72-stündige Lagerung in einem riesigen Wasserbad löschen.

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