Österreichisches Innenministerium läßt Asyl aberkennen: Bei einem Drittel wegen Straffälligkeit

11. November 2019
Österreichisches Innenministerium läßt Asyl aberkennen: Bei einem Drittel wegen Straffälligkeit
National
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Wien. Auch ohne arbeitsfähige Regierung fährt Österreich Asylanten gegenüber einen Kurs strikter Rechtsstaatlichkeit – wer sich etwas zuschulden kommen läßt, fliegt raus. Jetzt gab der amtierende Innenminister Peschorn in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPÖ bekannt, daß die Zahl der Asyl-Aberkennungsverfahren im Jahr 2019 gestiegen ist. Allein in den ersten acht Monaten wurden 5547 Verfahren eingeleitet – fast so viele wie im gesamten Jahr davor (5991). Erstmals werden auch die Gründe für die Aberkennungsverfahren statistisch erfaßt. Wichtigstes Ergebnis: ein Drittel der Fälle betrifft Straffälligkeit, 18 Prozent Reisebewegungen.

Von den 5547 betroffenen Fällen von Januar bis August 2019 waren 1536 Afghanen, 489 von ihnen wegen Straffälligkeit und 281 wegen einer Reisebewegung (der Asylberechtigte ist in seinen Herkunftsstaat gereist oder hat einen Reisepaß seines Heimatlandes beantragt).

1178 betroffene Asylberechtigte stammen aus der Russischen Föderation (hauptsächlich Tschetschenen), 318 von ihnen wurden mutmaßlich straffällig, 152 machten eine Reisebewegung, und bei 279 waren geänderte Umstände gegeben (hier handelt es sich oft um junge Erwachsene, die die Volljährigkeit erreicht haben und vorher aufgrund ihrer Minderjährigkeit vorläufigen Schutz erhalten hatten). Bei den Syrern sind 896 mit einem Aberkennungsverfahren konfrontiert, 505 wegen Straffälligkeit, 210 wegen einer Reisebewegung. Bei den 439 Irakern waren es 139 wegen Straffälligkeit und 137 wegen einer Reisebewegung. (mü)

3 Comments

  1. Lackab schreibt:

    Erstaunlich, was alles geht, wenn man nur will. Die kommen wohl jetzt alle zu uns, weil sie wissen, wir brauchen dringend Fachkräfte (wofür?).
    Kriminalfachexperten …

  2. heinz schreibt:

    „Ein Volk, das keine Waffen tragen will, wird Ketten tragen.“

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Die Sache ist doch eigentlich ganz einfach:
    Wenn ich in meinen Haus (vorgebliche) Schutzsuchende aufnehme, und anstatt dafür dankbar zu sein begehen sie Straftaten, dann fliegen sie raus, und zwar achtkantig!

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