Noch mehr „resettlement“: Bundesregierung nennt Zahlen zur Neuansiedlung von „Flüchtlingen“

11. November 2019
Noch mehr „resettlement“: Bundesregierung nennt Zahlen zur Neuansiedlung von „Flüchtlingen“
National
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Berlin. Der Bundesregierung geht es mit dem Bevölkerungsaustausch zu langsam. Jetzt will sie mit einem neuen Pilotprogramm weitere „Flüchtlinge“ nach Deutschland holen. Das Projekt „Neustart im Team“ hat sich nach den Worten der Staatsministerin für Integration, Annette Widmann-Mauz (CDU), zum Ziel gesetzt, „Menschen, die dringend Schutz bedürfen, eine legale Möglichkeit“ zu geben, nach Deutschland zu kommen.

Am Donnerstag kamen die ersten beiden „besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge“ als Teil des Programms nach Deutschland. Es handelt sich hierbei um zwei Syrerinnen, die nach Auskunft der Bundesregierung gleich von einer ganzen Mentorengruppe betreut werden.

Am Donnerstag waren durch eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Steffen Kotré neue Zahlen zur Neuansiedlung von „Flüchtlingen“ durch die Bundesregierung bekannt geworden. Deutschland hatte sich im Dezember vergangenen Jahres bereiterklärt, mit dem EU-Resettlement-Programm der Neuansiedlung ausgewählter Flüchtlinge zuzustimmen.

Im Oktober waren in einer ersten Tranche unter anderem 154 Somalis als Teil des Programms nach Deutschland gekommen. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage hervorgeht, hat Deutschland für 2018 und 2019 die Neuansiedlung von bis zu 10.200 solcher „Flüchtlinge“ zugesagt, darunter auch 6.000 aus der Türkei. (se)

Ein Kommentar

  1. Lack schreibt:

    Was will Deutschland mit den „Neusiedlern“? Wozu braucht es sie. Was hilft es den Herkunftsländern, wenn sie ca 1% der „zu viel produzierten“ Bevölkerung weniger haben? Was schadet es Deutschland (Kriminalität, Zukünftige Auseinandersetzungen?).
    Warum versucht man nicht, die Vermehrung ausgerechnet der ärmsten Bevölkerungen zu begrenzen? Warum sollen die alle nach Europa?
    Was sind das für „Flüchtlinge“, die mit Unterstützung ihrer Regierungen hier hergeholt werden und manchmal zum „Urlaub“ ihre Verfolgerländer wieder besuchen?

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