Ein Jahr vor der Präsidentenwahl: Trump ist auf Wiederwahlkurs

9. November 2019
Ein Jahr vor der Präsidentenwahl: Trump ist auf Wiederwahlkurs
International
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Washington/New York. Praktisch vom Beginn seiner Amtszeit an versuchen vor allem westeuropäische „Qualitätsmedien“ US-Präsident Trump „totzuschreiben“ und ihm entweder seine Amtsenthebung oder eine knallende Niederlage bei der Wahl 2020 zu prophezeien. Doch die Realität sieht anders aus: beim amerikanischen Wähler steht Trump ein Jahr vor der Wahl viel besser da, als es seinen europäischen Kritikern lieb sein kann: der Präsident liegt trotz aller Affären, Tweets und Scharmützel klar auf Wiederwahlkurs.

Laut einer aktuellen Umfrage der „New York Times“ würde Trump, wenn jetzt Wahl wäre, in den sechs Schlüsselstaaten für die Wahl 2020 seine möglichen demokratischen Herausforderer Joe Biden oder Elizabeth Warren schlagen.

Die Demoskopie-Experten um Nate Cohn haben sich die sechs Staaten genauer angesehen, die bei der nächsten Präsidentenwahl besonders wichtig werden dürften. Es sind die sogenannten Battleground States, in denen Trump auch die Wahl 2016 für sich entscheiden konnte: Michigan, Pennsylvania, Wisconsin, Florida, Arizona und North Carolina. Gefragt wurde nach den Präferenzen für die Präsidentenwahl 2020.

Laut der Umfrage liegt Trump dort im direkten Vergleich mit seinem möglichen demokratischen Herausforderer Joe Biden bei registrierten Wählern durchschnittlich nur um zwei Prozentpunkte zurück. Würde Trump gegen Elizabeth Warren antreten, läge er bei diesen Wählern sogar im Durchschnitt um zwei Prozentpunkte vorn liegen. Im direkten Vergleich mit dem dritten potentiellen Kandidaten der Demokraten, Bernie Sanders, käme es zu einem Patt.

Es könnte also gut sein, daß Trumps Gegner zwar mehr Stimmen bei den Wahlen bekommen, aber eben weniger Wahlmännerstimmen. Und die sind das Entscheidende.

In den Schlüsselstaaten sind es vor allem weiße Angehörige der Arbeiterklasse ohne College-Abschluß, die weiterhin klar zu Trump halten. Laut der Umfrage gaben in den „Battleground States“ 90 Prozent der Trump-Unterstützer von 2016 an, mit Trumps Arbeit als Präsident noch immer zufrieden zu sein. (mü)

2 Comments

  1. Eidgenosse schreibt:

    Nun kommt aber Bloomberg ins Spiel – der hätte wahrscheinlich bessere Chancen als Biden. Bloomberg – erfolgreicher Unternehmer, Milliardär und Gründer des Bloomberg-Finanzportals. Nachteil: er ist bereits 77 Jahre alt und könnte daran scheitern.

  2. Mike Hunter schreibt:

    Es gibt kaum noch intelligente und aufgeklärte Bürger, die den Qualitätsmedien Glauben schenken! Und was kratzt es Trump wenn jede Woche in Europa eine Sau durchs Dorf getrieben wird? Nichts, nada, niente….. Aber es fuchst seine Gegener, wie Pelosi, Obamah und Co tierisch, dass sie ihm nicht an die Wäsche können, denn er hat Recht!

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