Papst Franziskus provoziert Widerspruch: Hoher Vatikan-Würdenträger warnt vor Massenimmigration

20. Oktober 2019
Papst Franziskus provoziert Widerspruch: Hoher Vatikan-Würdenträger warnt vor Massenimmigration
Kultur & Gesellschaft
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Rom. Im Vatikan regt sich Widerspruch gegen den linksliberalen Kurs des amtierenden Papstes Franziskus. Er machte sich jetzt in deutlichen Worten eines hohen Würdenträgers der katholischen Kirche Luft: der aus Guinea stammende Kardinal Robert Sarah warnte anläßlich der Neuerscheinung seines Buches vor dem Untergang Europas, seiner Kultur und seiner Werte, sollte die Massenmigration weitergehen. Sarah widerspricht damit ausdrücklich Papst Franziskus, der die Aufnahme von Migranten als biblischen Auftrag sieht und Europa wiederholt aufforderte, Migranten gastfreundlicher aufzunehmen.

Sarahs neues Buch „Bleib bei uns, Herr: der Abend naht und schon fällt der Tag“ sorgt vor allem bei westeuropäischen Linksliberalen für vehementen Widerspruch, weil darin die muslimische Migration als Vorbote des Zusammenbruchs Europas interpretiert wird. Wörtlich sagte der Kardinal: „Wenn der Westen diesen unheilvollen Weg fortsetzt, besteht ein hohes Risiko, daß er – wegen Geburtenmangel – verschwinden wird. Von Fremden überrannt, wird er dasselbe Schicksal erleiden wie das von den Barbaren überrannte Rom. Mein Land ist vorwiegend muslimisch, ich glaube, ich weiß wovon ich rede.“ Sarah ist auch katholischer Prälat im westafrikanischen Guinea, wo 85 Prozent der Bevölkerung Muslime sind.

Als „blanken Wahnsinn“ bezeichnet er die Bestrebungen der EU, die Welt globalisieren und die Nationen mit ihren vielfältigen Charakteren nivellieren zu wollen. Die Brüsseler Kommission sei nur daran interessiert, einen freien Markt zu schaffen und sich in den Dienst der Finanzmächte zu stellen. Sie schütze lieber die Banken als die EU-Bürger.

Massenmigration sei zudem eine neue Form der Sklaverei, denn die nach Europa kommenden Migranten hätten keine Arbeit und keine Würde.

Der Kardinal beklagt auch den politischen Mißbrauch christlicher Glaubensinhalte durch katholische Amtsträger – sie hätten die Lehren Christi verraten, indem sie „politischen Aktivismus“ betrieben. Sie fürchteten, „als Reaktionäre gesehen zu werden, und drücken sich daher nur vage und unklar aus. Aber es ist falsch, im Namen Gottes Migration voranzutreiben“.

Sarah ist seit 2010 römischer Kurienkardinal und dort seit 2014 für liturgische Fragen zuständig. Er gilt als prominente Stimme im Vatikan, wo er dem konservativen Flügel zugerechnet wird. Schon 2015 kritisierte er bei einer Bischofs-Konferenz die Gender-Ideologie und die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) als „apokalyptische Bestien“. Er nannte Homogamie und Polygamie dabei als Bedrohungen für die Familie. Aber auch die „Pseudo-Familie“ eines ideologisierten Islam mit Polygamie, Kinderehe und Frauen-Unterdrückung lehnt Sarah ab. Beide „Radikalsierungen“ seien totalitär und offen christianophob. (mü)

 

4 Comments

  1. karl Napp schreibt:

    wer hört diesen noch zu oder nimmt sie noch für zurechnungsfähig.
    wahrscheinlich stirbt er in naher zukunft vollkommen unerwartet.

  2. Humpelbein schreibt:

    Sarah ist nichts als ein einsamer Rufer innerhalb der scheinheiligen Pädophilen-Gang, die seit Jahrzehnten Verrat an den Christen praktiziert und „kultiviert“.

    Die „christlichen“ Kirchen stehen auf einer Stufe mit der Mafia.

    Wenn totalverblödete und offenkundig geisteskranke Bürger – wie jetzt wieder in der Schweiz – der grünbraunen Volkstod-Sekte „Die Grünen“ Rekordstimmenanteile bei Wahlen bescheren, zeigt das so oder so. dass die dekadente und wohlstandsverwahrloste Gesellschaft am Ende ist.

    Eine Rettung ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Das Ende ist nah.

  3. Mark schreibt:

    Nun – es steht nirgendwo in der Bibel, daß Multikultur ein einzuforderndes „Rechtsgut“ wäre. Diese Form eines „bunten Zusammenlebens“ nützt niemandem, da bilden sich nur tausende Parallelgesellschaften, mehr oder weniger anonym, und menschlich obendrein ins Nichts und ins Nirgendwo steuernd. Das allerdings passt den Machteliten recht gut in den Kram, bei den Kirchenmächtigen verhält es sich ziemlich ähnlich.
    Multikultur wird natürlich offiziell nach dem Motto „Alle-Menschen-werden-Brüder“ und in Verheißungen eines friedlichen, solidarischen Weltbildes verkauft. Daß dies niemals funktioniert, außer bei denen, die die Drähte ziehen und bestens daran verdienen, wird wohlweislich verschwiegen.
    Dem guineanischen Kardinal kann man nur beipflichten. Ob seine Stimme Gehör findet oder – wie bei dem Thema üblich – in der Wüste verhallen wird, bleibt abzuwarten.

  4. Gerd Soldierer schreibt:

    Wir berichten u. kommentieren – diesmal den Widerspruch des Kardinals.
    Es muß von uns die ideologische Karte gezogen werden. Taktisch u. strategisch die spezifischen Begrifflichkeiten des politischen Islam ins Feld führen.
    Omas Enkeltochter ist eine Person ohne Wert, ohne personale Rechte, ein Kafir.
    Nur wenn Oma das begreift wählt sie AfD.
    Erzählen u. berichten – das amüsiert die andere Seite.

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