Nackter Gesinnungsterror gegen Andersdenkende: Lucke muß Antrittsvorlesung abbrechen

18. Oktober 2019
Nackter Gesinnungsterror gegen Andersdenkende: Lucke muß Antrittsvorlesung abbrechen
Kultur & Gesellschaft
5

Hamburg. Von wegen Freiheit der Forschung und der Lehre – der ehemalige AfD-Sprecher Bernd Lucke wurde jetzt an der Hamburger Universität von linken Krawallstudenten massiv an seiner Antrittsvorlesung gehindert und mußte sie nach teils körperlichen Angriffen abbrechen.

Gleich mit Beginn der Vorlesung skandierten Störer im Hörsaal „Nazischweine raus aus der Uni“. Mitglieder der linksextremen Antifa und der Initiative „Omas gegen Rechts“ besetzten das Podium und verhinderten einen geordneten Ablauf der Veranstaltung. Lucke verließ daraufhin das Pult und nahm in den Sitzbänken Platz. Dort wurde er mit Papierkügelchen beworfen.

Lucke kündigte an, in der kommenden Woche seine Vorlesung halten zu wollen. Er verließ nach den anhaltenden Protesten den Campus unter Polizeischutz.

Bereits im Vorfeld hatte der Allgemeine Studierendenausschuß (Asta) der Universität unter dem Motto „Lucke lahm legen“ zu Protesten aufgerufen. Diesem Aufruf seien zahlreiche Studenten gefolgt, die bereits vor Beginn der Vorlesung vor dem Hauptgebäude protestiert hätten.

Asta-Vertreter werfen Lucke vor, er trage als Mitgründer der AfD eine Mitverantwortung für die heutigen gesellschaftlichen Verwerfungen im Land. Außerdem habe er „mit der Gründung der AfD eine Partei geschaffen, mit der heute eine Vielzahl emanzipatorischer Institutionen aus Kunst und Kultur, aber auch den Bildungsbereichen zu kämpfen“ hätten.

Lucke war vor seinem Einzug ins Europaparlament 2014 Dozent an der Hochschule. Er war 2013 einer der Mitgründer der AfD. 2015 verließ er die Partei. (rk)

5 Comments

  1. Olsen schreibt:

    Ich halte Studenten für von den 68-ern für dumm erzogene Geistesgestörte.

  2. Rolf schreibt:

    Das absurde ist ja, daß Lucke gar kein „Andersdenkender“ ist. Er hat ja das gleiche Ziel, wie die Antifa: Die AfD zerstören. Offenbar schützt ihn das aber nicht vor linkem Terror.

  3. Deutsche Haltung schreibt:

    „Omas gegen Rechts“ ist doch keine „Initiative“! Bestenfalls ist es ein ANTIFA-ABLEGER für unverbesserliche Altgenossinnen, deren Alter nicht vor Torheit geschützt hat.

    Was die notorischen linken Gesinnungsunterdrücker hier wieder mal veranstalten, sind auch keine „anhaltenden Proteste“! Es ist DAUERTERROR. Bitte endlich mal Schluss damit, linke Meinungsunterdrückung und Gesinnungsterror als „Proteste“ schönzureden und zu verniedlichen.

    Die Wortwahl und Erzählweise (neuerdings auf globalesisch „Wording“) der Lügenpresse bitte nicht einfach unkritisch übernehmen. Sowas schmerzt! Es ist gefährlich, Texte der Lügenpresse so husch, husch zu übernehmen, ohne deren ganzes Gift wirklich unschädlich gemacht zu haben.

  4. naja schreibt:

    So weit sind wir. Die tägliche Hetze gegen Rechts zeigt, wieviel sich Links breit macht. Wenn Schüler und Lehrer freitags Urlaub auf der Straße machen,können die Studenten auch zeigen was Freiheit ist , indem sie den Lehrer fortjagen.

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Die jüngsten Vorkommnisse an der Hamburger Universität sind ein Paradebeispiel für Demokratie und Toleranz im Deutschland des 21. Jahrhunderts (ironisch gemeint). Galten deutsche Universitäten einst als Horte des freien Geistes, so entscheiden heute ideologisch kontaminierte und links-gerichtete Gegner des rechtsdemokratischen Bürgertums und des gesunden Menschenverstandes (linke Ideologie und gesunder Menschenverstand schließen sich einander aus!) darüber, wer Vorlesungen halten darf und wer nicht. Diese bornierten Gegner jedes frei denkenden Bürgers – allseits bekannt unter der Bezeichnung „Antifa“ – werden nicht selten unterstützt von so kuriosen Initiativen wie „Omas gegen Rechts“, die ganz offensichtlich einen „Sprung in der Schüssel haben“.

    Es ist absurd und geradezu bösartig, den Wirtschaftsprofessor und AfD-Aussteiger Bernd Lucke, der seinerzeit wegen nach seiner Ansicht fortschreitender Rechtstendenzen in der AfD aus selbiger austrat, als „Nazischwein“ zu bezeichnen. Die Empörung darüber in Medien und Öffentlichkeit hielt sich allerdings in engen Grenzen. Aber was wäre denn geschehen, wenn Lucke Jude wäre und die Störer Rechtsextremisten? Nun, bei den etablierten Parteien und den Staatsmedien wäre der Teufel losgewesen! Bundesinnenminister Seehofer hätte auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz seine Scham und Empörung über die rechtsextreme Aktion zum Ausdruck gebracht und wiederholt einen verschärften „Kampf gegen Rechts“ angekündigt.

    Aber hinsichtlich dieser Antifa-Aktion gegen Professor Lucke ist er – soweit mir bekannt – bislang stumm geblieben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.