Trump kämpft weiter gegen Illegale: Künftig ohne Krankenversicherung keine Einreise in die USA

10. Oktober 2019
Trump kämpft weiter gegen Illegale: Künftig ohne Krankenversicherung keine Einreise in die USA
International
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Washington. US-Präsident Trump kämpft weiter unverdrossen gegen die illegale Einwanderung. Jetzt hat er angekündigt, künftig alle Einwanderer abweisen zu lassen, deren gesundheitliche Versorgung nicht abgesichert ist. Eine Immigration ohne Krankenversicherung oder ausreichende finanzielle Mittel für mögliche Behandlungen werde verweigert, heißt es in einem vom Weißen Haus am Freitag veröffentlichten Dekret, das auf eine weitere Verschärfung des Einwanderungsgesetzes abzielt.

Ein entsprechender Beschluß soll bereits Anfang November in Kraft treten. Einwanderer sollten künftig das US-Gesundheitssystem und die amerikanischen Steuerzahler „nicht weiter belasten“, wird in dem Schreiben weiter angeführt.

Der Beschluß soll das US-Gesundheitswesen vor allem finanziell entlasten: Demnach schlugen die Kosten unbezahlter Behandlungen in jedem der vergangenen zehn Jahre mit mehr als 35 Milliarden US-Dollar (rund 32 Milliarden Euro) im Gesundheitswesen zu Buche. Das seien im Schnitt pro Jahr fast sieben Millionen Dollar je Krankenhaus in den USA – Ausgaben, die eine Klinik in die Insolvenz treiben könnten, heißt es in dem Dekret.

Zudem solle mit dem Beschluß verhindert werden, daß Notaufnahmen mit Patienten überfüllt würden, bei denen es sich um keine Notfälle handelt, sondern die versuchten, auf diesem Weg eine medizinische Behandlung für sonstige Beschwerden zu erhalten, heißt es. (mü)

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