Nach dem Regierungswechsel in Rom: Migranten-Schleuserei erreicht neuen Höhepunkt

23. September 2019
Nach dem Regierungswechsel in Rom: Migranten-Schleuserei erreicht neuen Höhepunkt
International
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Rom/La Valletta. Nach dem Wechsel der italienischen Regierung läuft die „Flüchtlings“-Schlepperei wieder auf vollen Touren, und die italienischen Häfen sind wieder sperrangelweit offen. Allein das NGO-Schiff „Ocean Viking“ nahm zuletzt mit 182 „Flüchtlingen“ an Bord Kurs auf Italien, wo die neue Linksregierung in Sachen Zuwanderung eine 180-Grad-Wende vollzogen hat.

Immer mehr „Flüchtlinge“ schaffen es dem Vernehmen nach inzwischen auch ganz ohne Schleuserschiffe. Allein am Mittwoch landeten mehr als 100 von ihnen an der italienischen Insel Lampedusa an.

Auch Malta ist neuerdings offenbar wieder in die Politik der „offenen Häfen“ involviert. Die Insel hat sich jetzt bereit erklärt, rund 90 von der italienischen Küstenwache aufgenommene Migranten aufzunehmen. Sie seien auf maltesischen Patrouillenbooten auf dem Weg nach Malta, sagte eine Sprecherin der maltesischen Küstenwache. Die Migranten waren am Montag von einem Schiff der italienischen Küstenwache in maltesischen Gewässern gerettet worden. Malta hatte Italien gebeten, den Rettungseinsatz zu übernehmen. (mü)

Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Warten wir mal das Auseinanderbrechen dieser Koalition aus 5-Sterne-Bewegung und Sozialisten ab, was nach meinem Dafürhalten noch in diesem Jahr der Fall sein wird! Dann wird die 5-Sterne-Bewegung Salvinis Wunsch nach Neuwahlen nicht länger blockieren können. Aus diesen Neuwahlen wird die Lega mit großer Wahrscheinlichkeit als stärkste Partei und Salvini als strahlender Sieger und Volkstribun hervorgehen. Und dann wird Salvini bei der Küstensicherungs- und der Zuwanderungspolitik die RESET-Taste drücken …!

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