Islam-Zentralratschef schießt gegen AfD: „Das ist eine grundgesetzfeindliche Position“

4. September 2019
Islam-Zentralratschef schießt gegen AfD: „Das ist eine grundgesetzfeindliche Position“
National
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Osnabrück. Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, hat erneut seiner AfD-Aversion freien Lauf gelassen. Er warnte jetzt davon, AfD-Wähler als „besorgte Bürger“ zu bezeichnen. Der Partei selbst warf Mazyek Haßfantasien vor.

Bei den Wählern der AfD handle es sich nicht nur um „Protestwähler“, sagte Mazyek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Ich glaube, sie wissen, daß sie mit ihrer Stimme Rechtsextremisten zu Sitzen in den Parlamenten verhelfen.“

Und: wenn die AfD behaupte, der Islam sei eine Ideologie und keine Religion, widerspreche das dem Grundgesetz. „Das ist nicht nur eine religionsfeindliche, sondern eine grundgesetzfeindliche Position“, kritisierte er.

Die AfD war aus den Landtagswahlen am Sonntag sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen als zweitstärkste Kraft hervorgegangen. In Sachsen erreichte die Partei mit 27,5 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Wahl überhaupt. (se)

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5 Comments

  1. Hotzenplotz schreibt:

    Lieber Herr Mazyek.

    Gehen Sie dahin wo Sie hingehören. Ihre Meinung ist unerheblich.
    Besten Gruß Hotzenplotz

  2. Sack schreibt:

    Hat der Mann eine demokratische Legitimation, so daß er eine mit fast einem Drittel der Wählerstimmen gewählte demokratische Partei verteufeln kann?
    Wie wäre es, hier ‘mal mit den “Fake-news”-Gesetzen einzuschreiten?
    Oder gibt es Bürger 1. und 3.Klasse?
    Die einen dürfen, was man anderen auf jeden Fall verwehrt.
    Ist das “Demokratie und Rechtsstaat”, dieses Bestrafen nach Herkunft ?
    Manche werden verfolgt und manche bestraft man nicht, sie müssen nur den entsprechenden Hintergrund haben.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    In unserem freiheitlichen Deutschland hat natürlich auch Aiman Mazyek, dessen Zentralrat der Muslime in Deutschland einen Teil der hiesigen Muslime vertritt – ich vermute, nur eine Minderheit -, das Recht, sich öffentlich zu äußern. Ebenso wenig verstößt es gegen das Grundgesetz, wenn für die AfD der Islam keine Religion, sondern eine Ideologie ist – für mich jedenfalls ist der Islam eine als Religion verbrämte Ideologie. Das Bestreben des Islam ist es, sich den Staat zu unterwerfen. Der Islam stellt somit eine akute Gefahr für das christliche Europa dar!

    In keiner anderen Religion als im Islam – wenn man ihn mal als “Religion” definiert – ist die Neigung zu Gewalt und Terror dermaßen ausgeprägt. Aber nicht allein aus diesen Gründen gehört der Islam nicht zu Deutschland! Er blockiert nämlich das freie Denken und behindert den Fortschritt.

    Diese allbekannten Erfahrungen und Überzeugungen, die die AfD vertritt, sind keineswegs Ausdruck von Haß und schon gar nicht grundgesetzwidrig. Die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit ist dadurch nicht beeinträchtigt.

  4. Bürgerfreund schreibt:

    War da nicht die Rede davon Hassreden zu bekämpfen. Warum werden dann die Ergüsse dieses Mannes publiziert. Noch mehr Hass geht doch wirklich nicht. Warum also wird er nicht angeklagt?

  5. Markus schreibt:

    Eine VOLKSFREUNDLICHE Position ist das!Es gibt nur eine VOLKSFREUNDLICHE Partei in den Parlamenten..das ist die AfD.

    Lieber ,,verfassungs”UNfreundlich als VOLKSfeindlich!

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