Der IS ist in Syrien besiegt: „Hundertprozentige territoriale Niederlage“

24. März 2019
Der IS ist in Syrien besiegt: „Hundertprozentige territoriale Niederlage“
International
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Damaskus. Auf syrischem Territorium ist die letzte Bastion der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), der Ort Baghouz, nach Angaben kurdisch-arabischer Kämpfer gefallen. Das vom IS ausgerufene „Kalifat“ sei damit „vollständig eliminiert“, erklärte ein Sprecher der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Er verkündete eine „hundertprozentige territoriale Niederlage“ der Dschihadisten.

Das Weiße Haus hatte bereits am Freitag die Vertreibung des IS aus Baghouz (Baghus) verkündet. Die Offensive zur Befreiung von Baghouz hatte am 9. Februar begonnen. Die verbliebenen IS-Kämpfer leisten erbitterten Widerstand.

Der IS hatte 2014 weite Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht und ein „Kalifat“ ausgerufen. Im Irak galt er bereits als besiegt. Mit der Einnahme von Baghouz ist das „Kalifat“ nun offiziell Geschichte. Die Dschihadisten sind aber weiterhin in der Badia-Wüste präsent und verfügen in Syrien und im Irak über zahlreiche Zellen, die immer wieder Anschläge verüben. Auch in anderen Weltregionen, zum Beispiel auf den Philippinen und in Libyen, macht der IS immer wieder mit Anschlägen und lokalen Militäroperationen auf sich aufmerksam. (mü)

Ein Kommentar

  1. Hans schreibt:

    Man wird sie nie entgültig zerschlagen können, so lange sie auch aus dem „Demokratischen“ Westen unterstützt werden.

    von den Saudis und den ganzen anderen verückten in der islamischen Welt ganz zu schweigen.

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