Soros wieder im Visier: FPÖ-Chef Strache erneuert Kritik wegen „Flüchtlings“-Unterstützung

7. Dezember 2018
Soros wieder im Visier: FPÖ-Chef Strache erneuert Kritik wegen „Flüchtlings“-Unterstützung
Kultur & Gesellschaft
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Wien. Der österreichische FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat mit seiner Kritik gegen den Mega-Spekulanten und „Philanthropen“ George Soros nachgelegt und den – auch vom ungarischen Präsidenten Orbán vorgebrachten – Vorwurf wiederholt, Soros sei dafür bekannt, Migration zu unterstützen. Das müsse man „nicht gutheißen“ sagte Strache in einem Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“.

In dieser Frage sei die FPÖ „mit dem israelischen Premier Netanyahu auf einer Ebene“, so Strache, der vom „Standard“ mit Äußerungen seines Fraktionschefs im Nationalrat, Johann Gudenus, konfrontiert wurde. Gudenus hatte vor Monaten von „stichhaltigen Gerüchten“ gesprochen, wonach Soros „gezielt Migrantenströme nach Europa“ lenke. Neue Nahrung haben diese „Gerüchte“ allerdings erst vor wenigen Monaten durch Berichte von massenhaft an „Flüchtlinge“ auf dem Balkan ausgegebene Prepaid-Kreditkarten erhalten – auch hierbei hat Soros verschiedenen Medienberichten zufolge seine Hände im Spiel.

Strache verteidigte sich im „Standard“-Interview auch gegen den Vorwurf, mit dem Begriff „Wanderuniversität“ für die Central European University (CEU) das antisemitische Bild vom „Wanderjuden“ heraufbeschworen zu haben. Die „Unterstellung“ sei „an den Haaren herbeigezogen“. Die von Soros gegründete Uni sei eine Briefkastenuniversität“ ohne „Referenzstandort“. Dies müsse man „kritisch hinterfragen“, sagte Strache mit Blick auf die angekündigte Teilübersiedelung der Privatuni von Budapest nach Wien. (mü)

 

Bildquelle: Wikimedia/Gregor Tatschl/CC BY-SA 2.0

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