Prepaid-Karten für Tausende „Flüchtlinge“: Ungarische Regierung will Aufschluß von der EU-Kommission

15. November 2018
Prepaid-Karten für Tausende „Flüchtlinge“: Ungarische Regierung will Aufschluß von der EU-Kommission
International
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Budapest/Brüssel. Auch in Ungarn sorgen die Berichte über die Massenvergabe kostenloser Prepaid-Karten an Migranten, die auf der Balkanroute in Richtung Mitteleuropa unterwegs sind, für Unruhe und Befremden (ZUERST! berichtete hier). Die ungarischen Regierungsparteien Fidesz und Christdemokraten (KDNP) haben sich nun mit einigen diesbezüglichen Fragen an die EU-Kommission gewandt, teilte der Sprecher der Regierungsallianz, István Hollik, in einer Pressekonferenz in Budapest mit.

In Ungarn war das Kreditkarten-Thema zuletzt vom Vorsitzenden des Verteidigungs- und Strafverfolgungsausschusses des ungarischen Parlaments, Lajos Kósa, ins Gespräch gebracht worden. Kósa bezog sich auf Berichte über Zehntausende von Prepaid-Debitkarten, die Migranten von der Europäischen Kommission und der UNHCR (UNHCR) zur Verfügung gestellt werden. Die Kreditkarten werden demnach von Migranten auf der „Balkanroute“ verwendet, erläuterte auch Holik auf der Pressekonferenz der Fidesz.

Die Budapester Regierung möchte nun von der EU-Kommission wissen, woher die Karten konkret stammen, welche Geldbeträge darauf hinterlegt sind und welche Gründe es für die ersichtliche Geheimhaltung gibt. Die Karten sollen mit Geldern der EU, des Multimilliardärs und Großspekulanten George Soros sowie des US-Kreditkartenunternehmens Masterard fnanziert werden, führte Holik aus. Es stelle sich auch die Frage, inwieweit die Mitgliedstaaten dem Kreditkartenprojekt für „Flüchtlinge“ zugestimmt hätten. Die Regierung erwartet sich nun Aufschluß über jene Institutionen, die Zehntausende von Migranten auf ihrem Weg bis an die Grenzen Europas finanzieren. Holik unterstrich, daß auf diesem Wege auch der Terrorismus finanziert werden könnte. (mü)

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