Neues von der Insel: Eine Personalie, die spaltet – UKIP streitet über Aufnahme von Tommy Robinson

23. September 2018
Neues von der Insel: Eine Personalie, die spaltet – UKIP streitet über Aufnahme von Tommy Robinson
International
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London. In der britischen Rechts-Szene kündigen sich Veränderungen an. Jetzt hat sich der Chef der EU-kritischen Ukip-Partei, Gerard Batten, für eine Aufnahme des Gründers der als „rechtsextrem“ verschrieenen English Defence League, Tommy Robinson, ausgesprochen. Er persönlich sei dafür, allerdings müsse das die Partei entscheiden, sagte Batten am Freitag dem britischen Sender „Sky News“.

„In naher Zukunft“ werde dies aber wohl nicht geschehen, da die Partei dann erst ihre Statuten ändern müsse, sagte Batten.

Der 35jährige Robinson, dessen richtiger Name Stephen Yaxley-Lennon lautet, hat auch in den USA viele Anhänger. Der zu einer 13monatigen Haftstrafe verurteilte Brite erhielt während seines Prozesses Unterstützung vom Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Jr., und dem Ex-Berater des Präsidenten, Stephen Bannon. Derzeit befindet sich Robinson gegen Kaution auf freiem Fuß.

Ukip-Gründer Nigel Farage zeigte sich beim Parteitag in Birmingham allerdings „zutiefst irritiert“ über die Äußerungen Battens. Der Ukip drohe die „komplette Marginalisierung“, wenn sie nicht schnell ihren Kurs ändere, sagte Farage. Der EU-Abgeordnete war einer der Hauptinitiatoren des Referendums über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Farage gilt als extrem Israel-affin. Allerdings werden auch Robinson Sympathien für Israel nachgesagt. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt… (mü)

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Ein Kommentar

  1. Paul Buchfeld schreibt:

    Es geht nur mit Israel. Die derzeitigen und zukünftigen Feinde sind nicht die Juden sondern die extremistischen Moslems.

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