Kein Ende des Chaos: Libyen ruft die Vereinten Nationen zur Hilfe

22. September 2018
Kein Ende des Chaos: Libyen ruft die Vereinten Nationen zur Hilfe
International
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Tripolis. Libyen, das seit dem vom Westen inszenierten Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi im Jahre 2011 in Chaos und Bürgerkrieg versinkt, hat jetzt die Vereinten Nationen um Hilfe gegen die anhaltende Gewalt in der Hauptstadtregion Tripolis ersucht. Die UNO müsse „konkrete und effektive“ Maßnahmen gegen die Kämpfe ergreifen, damit „das Leben und der Besitz von Zivilisten“ geschützt werden könne, erklärte die Regierung der Nationalen Einheit.

Die UN-Mission in Libyen (UNSMIL) müsse dem UN-Sicherheitsrat „die Realität der blutigen Vorkommnisse in Libyen vor Augen führen“, hieß es weiter. Am Freitag waren bei Zusammenstößen 15 Menschen getötet und Dutzende verwundet worden, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mitteilte. Am Samstag ließen die Kämpfe um Tripolis vorübergehend nach. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Kämpfe in den südlichen Vororten der Hauptstadt am 26. August stieg auf mehr als 100.

Trotz eines am 4. September von UNSMIL ausgehandelten Waffenstillstands wird immer wieder gekämpft. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sei „beunruhigt von der steigenden Anzahl von Verletzungen der Waffenruhe“, erklärte sein Sprecher.

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Ein Kommentar

  1. Waltrun schreibt:

    Gibt es schon einen internationalen Haftbefehl für „Killery“ und ihren „Todes-Obamaten“?

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