Belgrad/Wien. Nach Bulgarien, Mazedonien und Ungarn hat jetzt auch Serbien Österreich um Unterstützung bei der Grenzsicherung gebeten. Dies teilte der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic mit. Er berichtete, daß Belgrad und Budapest die Entsendung eines ungarischen Polizeikontingents an die serbisch-bulgarische Grenze vereinbart hätten. Eine ähnliche Anfrage sei an die österreichische und französische Polizei ergangen.
Im Februar hatten sich die Westbalkan-Länder unter Federführung Österreichs auf die Schließung der sogenannten „Balkanroute“ verständigt. In der Folgezeit wurde auch das östliche Nachbarland Bulgarien unterstützt, um das Entstehen einer Ausweichroute für „Flüchtlinge“ über Bulgarien und Serbien zu verhindern.
Die Westbalkan-Länder haben ein großes Interesse daran, den Asyl-Ansturm zu stoppen, nachdem Ungarn sein Staatsgebiet mit einem Zaun abgeriegelt hat und auch Österreich einen Aufnahmestopp bei Überschreitung einer Obergrenze von 37.500 Flüchtlingen im laufenden Jahr angekündigt hat. Österreich ist seit Sommer auch beim Schutz der ungarischen Schengen-Außengrenze beteiligt. (mü)
Rein rechtlich gesehen ist Krieg kein Asylgrund; für Syrer eigentlich auch nicht der gegen sie völkermörderische Angriffskrieg der rassistischen US-Machteliten. Wenn das US-besessene Merkel-Kabinett sich grenzenlos großzüigig gibt, gesteht es seine massive Mitschuld an den US-Völkermorden. Wer ehrlich etwas gutmachen will (obgleich kriegerisch Getötete nicht auferweckbar sind und verwundete Seelen nichts vergessen) muss zu allererst seine Mittäterschaft an den US-Angriffskriegsverbrechen beenden; weiterhin hat man, wenn man wertenden Rassismus ablehnt, fremden Völkern die Fähigkeit zur Selbstbestimmung zuzutrauen. Wir haben es anzuerkennen, wenn die meisten Syrer mit Assad einigermaßen zufrieden sind.