Amt für Statistik: 30,7 Prozent Ausländeranteil in Berlin – einzelne Stadtteile bei 98,9 Prozent

8. September 2016
Amt für Statistik: 30,7 Prozent Ausländeranteil in Berlin – einzelne Stadtteile bei 98,9 Prozent
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Berlin. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vermeldete heute einen Höchststand der in Berlin lebenden Ausländer. Am Stichtag 30. Juni wurden in der Hauptstadt 658.274 Ausländer und 464.868 Paßdeutsche mit Einwanderungshintergrund gezählt, was einem Anteil von 30,7 Prozent (1.123.142 Personen) entspricht.

Der Anteil der ausländischen und ausländisch-stämmigen Personengruppe variiert von Bezirk zu Bezirk immens. Angeführt von Berlin-Mitte mit 50 Prozent und Neukölln mit 43,5 Prozent, folgen Friedrichshain-Kreuzberg (40,5 Prozent) und Charlottenburg-Wilmersdorf (39 Prozent).

In einzelnen Stadtteilen beträgt der Anteil von Ausländern und Menschen mit Einwanderungshintergrund beinahe 100 Prozent: Gesundbrunnen im Bezirk Mitte zählt bei 92.543 Einwohnern 98,9 Prozent. Auch im Wedding beträgt ihr Anteil 84,5 Prozent, in Neukölln 87,6 Prozent.

Laut der amtlichen Statistik ist Ost-Berlin von der Ausländer-Massierung am wenigsten betroffen: Treptow-Köpenick mit 11,9 Prozent, Marzahn-Hellersdorf (15,7 Prozent), Pankow (17,9 Prozent) und Lichtenberg (21,4 Prozent). (sp)

Die Schautafeln und die ausführlichen Statistiken können Sie hier nachlesen: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2016/SB_A01-05-00_2016h01_BE.pdf

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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