Burkini-Streit in Frankreich: Korsika bleibt auf Verbotskurs

7. September 2016
Burkini-Streit in Frankreich: Korsika bleibt auf Verbotskurs
International
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Bastia. Der französische Burkini-Streit geht weiter. Nachdem das oberste französische Verwaltungsgericht ein von mehreren Kommunen verhängtes Trageverbot der körperverhüllenden islamischen Frauen-Badebekleidung („Burkini“) verboten hatte, bleibt Korsika gleichwohl bei seiner harten Linie.

Das Verwaltungsgericht der korsischen Stadt Bastia wies jetzt einen Eilantrag einer „Menschenrechtsorganisation“ gegen das Burkini-Verbot der Gemeinde Sisco ab. Das Gericht verwies in seiner Begründung auf eine Massenschlägerei am Strand von Sisco Mitte August: Angesichts der nach wie vor angespannten Stimmung stelle die Anwesenheit einer Frau mit muslimischem Ganzkörperbadeanzug ein „erwiesenes Risiko“ für die öffentliche Ordnung dar.

Bei dem fraglichen Ereignis hatten sich Dorfbewohner und in einer anderen korsischen Stadt lebende Marokkaner eine Prügelei am Strand geliefert. Daraufhin verhängte Bürgermeister Ange-Pierre Vivoni ein Burkini-Verbot.

Das Verwaltungsgericht von Bastia betont nun in seinem Urteil, die Entscheidung stehe in Einklang mit dem Grundsatzurteil des Obersten Verwaltungsgerichts – in Sisco bestehe nach der Strandschlägerei die Gefahr weiterer Unruhen. (mü)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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5 Comments

  1. Safet Babic schreibt:

    Die Korsen wehren sich!Vielleicht wird die Burka-Frage der Katalysator der korsischen Unabhängigkeit.

  2. Martin Möller schreibt:

    Die Diskussion um Burkini und Burka sind höchst albern. Die Ausübung des Islam muß komplett in Deutschland verboten werden.

    • Deutsche Heimat schreibt:

      Völlig richtig, das ist zumindest auch meine Meinung/Haltung.

      Ich liebe meine deutsche Heimat und Volk und will, dass wir auch weiterhin die absolute Mehrheit sind, bzw. es wieder werden, denn in etlichen Städten (Tendenz: steigend), sind wir ja schon nicht mehr ,,nur“ nicht mehr die absolute Mehrheit, sondern die absolute Minderheit.

      Wer von Euch denkt exakt genauso?

      Und ja, reden wir doch wirklich Klartext: Wenn gewisse Gruppen/Ethnien und dergleichen uns autochthonem, deutschen Volk hier immer mehr und schlimmer schaden können, und dies auch tun, und sich dabei immer schön auf unser sogenanntes Grundgesetz berufen können, muss dieses eben TATSÄCHLICH geändert werden. Doch fürs Erste würde es ja schon mal reichen, wenn unsere offiziell gültige Rechtslage auch angewendet werden würde. Denn schon jetzt könnte der >noch< deutsche Staat recht viel und recht hart aufräumen, würde er bloß nur wollen.

  3. Beatrix schreibt:

    Wenn die Obrigkeiten völkerfeindlich und volksfeindlich geworden sind, z.B. indem sie von fremden Ideologien internazistischer Finanzcliquen und global gleichschalterischer Logen besessen sind, sogar bis in die Gesetzgebung und Appellationsgerichtsbarkeit hinein, dann ist vielleicht eine neue Revolution wie 1789 gegen das damalige kontinental verwandtschaftlich verfilzte und pfäffisch beherrschte System zu bedenken. Die Franzosen sind ein vergleichsweise politisch waches und rühriges Volk, dem man gutes Gelingen wünscht!

  4. Frank Deutschpatriot schreibt:

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