Erzbischof Marx: leichte Kritik an Asylpolitik – aber scharfe Worte gegen AfD

9. Februar 2016
Erzbischof Marx: leichte Kritik an Asylpolitik – aber scharfe Worte gegen AfD
Kultur & Gesellschaft
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München. Reinhard Marx, Münchner Erzbischof und zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, fordert in der „Passauer Neuen Presse“ eine Senkung der Asylantenzahlen. Zugleich betonte der Geistliche jedoch, daß „Barmherzigkeit keine Grenzen kenne“.

„Jeder, der europäischen Boden betritt, muß anständig behandelt werden und ein faires Verfahren erhalten.“ Andererseits fabuliert Marx: „Deutschland kann nicht alle Notleidenden der Welt aufnehmen.“ Er stellte sich dennoch auf die Seite der zuletzt gescholtenen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Deutliche Kritik äußerte Marx einmal mehr an der AfD. „Überlegungen, an den Grenzen auf wehrlose Flüchtlinge zu schießen, sind inakzeptabel und menschenfeindlich.“ Neben Angriffen auf Asylanten erschreckten ihn auch die zunehmenden Reden gegen „Flüchtlinge“, so Marx weiter. „Wir erleben Hetze gegen Fremde, bis in bürgerliche Kreise hinein.“ (ag)

Bildquelle: Wikimedia/StagiaireMGIMO/CC BY-SA 3.0

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16 Comments

  1. W.Meffert schreibt:

    Auch die christlichen Kirchen sind in einem säkularen Rechtsstaat an Recht und Gesetz gebunden. Und in einem Rechtsstaat wird halt auch die Barmherzigkeit und das Asyl in Regeln gefaßt und an Bedingungen geknüpft. Und über diese Bedingungen wird/wurde im demokratischen Rechtsetzungsporzedere per Mehrheit entschieden. Und diese Bedingungen sehen vor, das Asylbewerbern, wenn sie aus einem sicheren Drittstaat kommen, an der Grenze zurückzuweisen sind, und kein Asyl/Aufenthalt gewährt wird. Wem das zu restriktiv ist, der muß in unserem Rechtsstaat dann halt Mehrheiten gewinnen/organisieren und ein entsprechendes „Alle-Bedürftigen-Einreise-Gesetz“ durch den Bundestag bringen. Aber so lange die Gesetze nicht geändert sind, und die Mehrheit mit der aktuellen Gesetzeslage einverstanden ist, hat der Bundesgrenzschutz die Asylbewerber zurückzuweisen. Nur das ist rechtskonform und rechtsstaatlich. Was wir aktuell erleben ist eine maßlose Überdehnung des Asylrechts für Alles und Jeden. Da gilt nicht mehr „die Executive ist an Recht und Gesetzt gebunden“, sondern es wird ganz offensichtlich nach der Maxime regiert: „Die Exekutive praktiziert die religiöse Barmherzigkeit“. Das ist die Merkelsche Pastoral-Despotie. Das kommt halt davon, wenn man eine Pastorentochter in das Amt der Bundelkanzlerin wählt, und einen Pastor in das Amt des Bundespräsidenten. Den letztlich vor die Wahl gestellt zwischen einer barmherzigen gottgefälligen Regierungspraxis und einer volksgefälligen (am demokratisch gesetzten Recht orientierten) Regierungspraxis, werden pastorale Menschen eher ihrem religiös auggeblasenen Ego folgen und nicht Recht und Gesetz.

  2. Hastalapizza schreibt:

    Herr Marx, nur zur Information: Das Gesetz über den Schußwaffengebrauch an der Grenze ((§10 + §11 UZwG), das Frauke Petry zitiert (!!!) hat, wurde von einer CDU-Regierung unter Adenauer 1961 beschlossen.
    Aber welchen Berufsempörten interessiert das schon.

    Auch Kirchenaustritte interessieren die Kirchen wenig. Caritas und Diakonie sind absolute Marktführer und Monopolisten der Flüchtlingsindustrie, die den Kirchen Milliarden in die (schwarzen) Kassen spült. Da kann man leicht auf ein paar Kirchensteuerzahler verzichten.
    Warum wohl überschlagen sich denn die Kirchenfürsten förmlich mit „Refugees welcome“?
    Aus Barmherzigkeit???

  3. paul hof schreibt:

    Wie heuchlerisch: Immer das sagen, was alle Zeitungen und Sender auch sagen. Dann kann einem keiner was.

    Entgegenzuhalten ist ihm: Erzbischöfe und Kardinäle, die nicht den Mut haben, für das Christentum und ihre Schäfchen einzustehen, sondern gar noch über Jahre und Monate hinweg die islamische Invasion mit allen Mitteln unterstützt und Kritiker diffamiert haben, sind Feinde Jesu Christi. Diese falschen Prediger sollen abgesetzt werden und ins Kloster verbannt werden. Die ersten zehn Jahre der Buße sollen sie die Schreie unserer Ermordeten und Vergewaltigten im Schlaf hören. Wenn er das überlebt und ehrlich Buße tut, soll es ihm wieder besser gehen, vorher nicht.
    Hauptschuldiger!

  4. Wolfgang S. schreibt:

    Diese globalistische Organisation der Papisten war schon immer deutschfeindlich: Niedermachen der heiligen Donar-Eiche durch einen Winfried aus Irland/Schottland, der – obwohl Volksseelenräuber – unverschämterweise als „Wohltäter“ (Boni-faz) statt sachlich richtig als „Übeltäter“ („Male-fiz“) hingestellt wird; Blutbad gegen sächsische Stämme in Verden; Niederschlagen der Bauernbewegung; Dreißigjähriger Krieg; Verfolgung von klugen Frauen und Heilerinnen durch Hexenverbrennung; Kinderschändung; … und jetzt Kollaboration mit den dreifach wüstenreligiösen Eurokraten, die obendrein die auserwählte Hochfinanz und die Mohammedaner eindringen lassen und vorsätzlich einschleusen, ökonomisch, ideologisch und leibhaftig.

  5. Wolfsrabe schreibt:

    Und damit fügt sich auch der Herr Erzbischof in die Riege derjemigen ein, die offenbar nur das hören was sie hören wollen. „Auf wehrlose Flüchtlinge schießen“ – hofft man, daß wenn man es oft genug behauptet, es wirklich gesagt wurde?

  6. Dr. Altenburger schreibt:

    Wenn dieser Mann auch nur im Ansatz etwas Gottesfürchtig wäre, wüsste er daß man nicht damit politisch spielt, dass man in allen Kulturen und allen Parteien schwarze Schafe finden kann, wenn lang genug danach sucht, oder es sich einfach nur politisch wünscht. Von daher scheint Marx eher ein Machtpolitiker als ein überzeugender Geistlicher zu sein. Mach so weiter Marx und ich werde Moslem, einen alten halbblinden Mann zum Schuh putzen kann man immer gebrauchen, einen Schwarz – Weiß – Maler oder Geistlichen wie Dich, braucht eine angespannte Welt garantiert nicht.

    • Deutscher Patriot schreibt:

      Ist ja alles richtig, was Sie schreiben, würde ich auch so unterschreiben (obwohl ich selbst ungläubig bin. Aber wegen dem „Richtigen“ Moslem zu werden, würde mir dennoch nicht im Traum einfallen. :-O

  7. Peter Keller schreibt:

    Der ist so unertraeglich boshaftdumm wie seine..se …mm ist!

    Meint er daß sich das Volk das ewig gefallen laesst, was er und seine volkszertretende Einheitspartei von csu bis linksextrem-grünpdspiraten sich zulasten des Volkes und seines Fortbestandes erlauben?

  8. Deutscher Patriot schreibt:

    Übrigens nicht nur jetzt, wegen diesem Gesülze, sondern auch sonst. Der Clown ist nämlich stets arrogant* und alles andere als ein wahrer Christ. Und für sein Volk ist er noch viel weniger. Verdient aber „monströs viel“ Kohle. Nun, tun sie das nicht alle??? 😉

    * Eigentlich unüblich, für einen Clown.^^

  9. Deutscher Patriot schreibt:

    Wenn ich den Kasper schon sehe, muss ich Fernseher oder PC wegstellen, da es sonst nötig werden kann, jenen neu erwerben zu müssen. Hoffe, dss war nicht zu schwer. 😉

  10. Manfred schreibt:

    Morgen ab nach Bayern. Politischer Aschermittwoch der AfD in Osterhofen.

    https://www.afdbayern.de/aschermittwoch/

  11. Nack schreibt:

    Haben Hochwürden Marx schon ‚mal ein Asylantenheim von innen gesehen? (Küchen und Toiletten vor der täglichen Reinigung).

  12. Reinhard L. schreibt:

    Der feiste alte Pfaffe erinnert an finsterste Zeiten
    des Feudalismus, als die Kirche der engste Verbündete
    illegitimer, volksfremder absolutistischer Herrscher
    war. Man muss den Pfaffen endlich den Geldbahn
    zustehen. Deshalb: Alle raus aus der Kirche!

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