Österreich: Außenminister hält „nationale Maßnahmen“ zur Bewältigung der Asylkrise für notwendig

18. Januar 2016
Österreich: Außenminister hält „nationale Maßnahmen“ zur Bewältigung der Asylkrise für notwendig
International
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Wien. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) geht davon aus, daß Österreich für die Bewältigung der Asylkrise gegebenenfalls „nationale Maßnahmen“ ergreifen müsse. Grund dafür sei das Versagen der europäischen Staaten bei einer gemeinsamen Lösung.

„Die Außengrenzsicherung funktioniert nicht. Wenn es keine gesamteuropäische Lösung gibt, sind Staaten wie Österreich gezwungen, nationale Lösungen zu finden“, so Kurz gegenüber dem ORF. Es sei geboten, „den Zustrom zu reduzieren“, so Kurz weiter, „im Idealfall an der EU-Außengrenze“.

Als weitere Möglichkeit brachte der ÖVP-Politiker ein gemeinsames Vorgehen der Länder Österreich, Deutschland und Sloweniens ins Gespräch. (ag)

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Ein Kommentar

  1. Alois E. schreibt:

    Außensicherung Europas bzw. der EU – wie soll man sich das in den Einzelheiten vorstellen? Eine Mauer nach ehemaliger Berliner oder jetziger Israelischer Art an der Ostseite Griechenlands gegen die islamfaschistisch werdende Türkei müsste der Anfang sein. Wie aber die vielen griechischen Inseln vor unerbetenen Anlandern schützen? Kann man die Ägäis an der Südgrenze mit der Marine abriegeln. Was ist, wenn ein Boot mit Afrika-Ausreißern der Marine ins Netz geht? Die Bootbesatzung zurückschicken? Womit?

    Auch nationale Grenzen und Schleierfahndung gegen Millionen fremde frauenfeindliche, terroristische und betrügerische Eindringlinge sind nötig geworden.

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