Panik in Brüssel: „Wenn Schengen endet, ist auch der Euro am Ende“

17. Januar 2016

Brüssel. In Brüssel geht die Angst um, daß im Zuge weiterer Grenzschließungen mit dem „Schengen-Europa“ auch der Euro zu Grabe getragen werden könnte. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wurde dazu am Freitag von Medien mit den Worten zitiert: „Ohne Schengen, ohne die Freizügigkeit der Arbeitnehmer, ohne Reisefreiheit, von der alle Europäer profitieren können, macht der Euro keinen Sinn.“ Und: „Wer Schengen killt, wird im Endeffekt den Binnenmarkt zu Grabe getragen haben.“

Im Zuge der Flüchtlingskrise sind mehrere EU-Staaten wieder zu Grenzkontrollen zurückgekehrt, die im Schengen-Raum nur in Ausnahmefällen und für kurze Zeit vorgesehen sind. Auch Merkel hatte Anfang der Woche einen Zusammenhang hergestellt der Freizügigkeit der Bewegung und dem Funktionieren des gemeinsamen Währungsraums hergestellt. Juncker appellierte erneut eindringlich an mehrere Ost- und südosteuropäische Länder, sich an ihre eigegangenen Verpflichtungen bei der Verteilung von Flüchtlingen zu halten. Allerdings wurden bislang laut EU-Kommission nur 272 Personen verteilt.

Beobachter mutmaßen, daß die drastischen Warnungen Junckers und bundesdeutscher Politiker den Zweck haben, eine Verteilung der Flüchtlinge in Europa zu erzwingen. Doch inzwischen haben sich alle Staaten von der Idee Angela Merkels abgewandt, in der EU eine völlig ungehinderte Masseneinwanderung über Monate hinweg zu akzeptieren. Selbst Wien hat jetzt angekündigt, die Armee zum Schutz der Grenzen einzusetzen.

Inzwischen gerät die Kanzlerin selbst unter Druck – in der Union rumort es gewaltig, seit der frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio in einem Gutachten festgestellt hat, die das Bundesregierung die verfassungsgemäße Pflicht hat, die deutschen Grenzen zu schützen, wenn die EU dazu nicht in der Lage ist. (mü)

 

Bildquelle: flickr/Kiefer

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13 Comments

  1. Reinhard L. schreibt:

    Wenn eine Wohltat die andere nach sich zieht, ist das doch
    eine wurde wunderbare Sache. Also: Schengen und den Euro auf
    den Müllhaufen der Geschichte werfen!

  2. Michael White schreibt:

    Na endlich! Der EURO ist ein Fehlgeburt einiger mieser Egoisten, die das dumme Volk nicht befragen wollten um sich einen schönen Tag zu machen. Hoffentlich ist Schengen, der EURO und die EU am Ende. Danach knöpfen wir uns die UNO Organistationen vor, die fast alle nur Geld kosten und nichts ausser Reise- und Gehaltskosten verursachen.

  3. Brauche Meinkontonoch schreibt:

    Friede wird erst sein,

    – wenn über die Trümmer des EU-Hauptquartieres Unkraut wächst,
    – der Islam aus Europa entfernt wurde
    – korrupte Medien still gelegt und enteignet wurden
    – sämtliche verantwortlichen korrupten Polit-Verbrecher in Haft sind
    – sämtliche linkischen Politvögel und deren Schlägertruppen in Haft sind
    – Intelligenz- und Staatsreue-Tests für Politiker Pflicht sind
    – Demokratie und Volksentscheide eingeführt wurden

  4. Der Rechner schreibt:

    Eine schreckliche Entdeckung:

    Offensichtlich hat Juncker den Sinn des Euro nie begriffen.

    Der besteht nämlich nicht darin, das Touristen beim innereuropäischen Grenzübertritt ihre DM nicht mehr in französische Francs umtauschen müssen, obwohl das ein angenehmer Nebeneffekt ist.

    Sondern er besteht darin, auch Ländern mit traditionell chaotischer Währungspolitik eine stabile Währung zu geben, un so dort die Voraussetzungen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu schaffen.

    Das es die Schuldenkönige inzwischen geschaffte haben, der EZB eine unsolide Geldpolitik aufzuzwingen, steht auf einem anderen Blatt. So war das nicht vorgesehen.

    Wann wird Europa diese Pfeife endlich los?

    Juncker muß weg.

  5. Jürgen schreibt:

    Dann wäre wohl auch TTIP und Co. endgültig gestorben, vielleicht könnten wir aus der NATO heraus und die Amis samt ihrer Atomwaffen und Besatzungstruppen nach Hause schicken!

  6. Jürgen schreibt:

    Ich verstehe zwar nicht warum das zwangsweise so sein müsste aber wenn es denn so wäre, wäre es einfach nur wunderbar! Die Völker Europas würden das wohl groß feiern!Ich hoffe nur, dass dann auch die BRD-Staatssimulation im Ar… wäre!

  7. Alois E. schreibt:

    Hetzerische Panikmache eines bezahlten, versoffenen und verräucherten (lt. Presse) EU-USA-TTIP-Tyrannen. Juncker richtet sich mit seinen Süchten selbst zugrunde und rechtfertigt daraus, auch Völker zugrunde richten zu dürfen. Was hat Grenzkontrolle zur Migrationsverbrecherabwehr mit anständigen Arbeitnehmern zu tun? Was haben Grenzzäune mit Geld zu tun, außer dass sie etwas kosten.

  8. vratko schreibt:

    Weg mit „Schengen“, weg mit der Brüsseler Monopoly-Währung, alles nutzloser Kruscht, wir wollen unsere D-Mark wieder haben und wer Probleme hat, an der Grenze seinen Ausweis oder seinen Pass vorzulegen, der bleibt besser daheim!!! So einfach ist das!!

  9. egon sunsamu schreibt:

    „Wenn Schengen endet, ist auch der Euro am Ende“
    Es wird auch höchste Zeit…

    • Rumpelstilzchen schreibt:

      Weg mit der Bevormundung ausrangierter Politiker die in Brüssel Ihr Gnadenbrot oder besser „königliche Lakainbezüge“ kassieren und zu allem fähig aber zu nichts nütze sind. Die DM wird schon lange wieder gedruckt. Also raus damit und den Euro könnt ihr einschmelzen. Wird aber nicht viel bringen denn da ist nur heise Luft drin.

  10. Michael Klumpert schreibt:

    Wenn Merkels Reffutschie-Irrsinn dazu führt, daß Deutschland wieder eine eigene Währung bekommt, dann war es am Ende vielleicht doch zu etwas gut.

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