Unqualifizierte „Flüchtlinge“: CSU-Wirtschaftsministerin will Zeitarbeits-Reform wieder kippen

11. Januar 2016
Unqualifizierte „Flüchtlinge“: CSU-Wirtschaftsministerin will Zeitarbeits-Reform wieder kippen
Wirtschaft
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München. Zuwanderer und „Flüchtlinge“ erfüllen häufig nicht die Erwartungen, die noch bis vor kurzem vor allem aus der Wirtschaft in die neuen „Fachkräfte“ gesetzt wurden. Die meisten sind schlicht und einfach nicht ausreichend qualifiziert.

Auch bis ins bayerische Wirtschaftsministerium hat sich diese Tatsache mittlerweile herumgesprochen. CSU-Hausherrin Ilse Aigner wird in Medien mit den Worten zitiert: „Inzwischen wissen wir, daß fast 90 Prozent der Flüchtlinge keine ausreichende Qualifikation mitbringen, um direkt in den deutschen Arbeitsmarkt integriert zu werden.“

Die Ministerin möchte deshalb die Koalitionsvereinbarung auf Bundesebene zur Reform der Werk- und Zeitverträge am liebsten wieder kippen. Denn: „Die Verabredung zu den Werk- und Zeitverträgen stammen aus einer Zeit, in der die neuen Herausforderungen nicht absehbar waren“, argumentiert Aigner.

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD festgelegt, Leiharbeit gesetzlich auf 18 Monate zu begrenzen und den Mißbrauch von Werkverträgen zu verhindern. (mü)

5 Kommentare

  1. Belsazar sagt:

    Über die Qualifikation der Flüchtlinge war man sich, nicht nur an allen Stammtischen, sondern in großen Teilen des Volkes im Klaren und was das für die Sozialsysteme bedeutet.
    Unsere politische Liga wusste es auch, hat aber geglaubt es müsse verschleiert werden. Leider wird in D. schon bald noch mehr verschleiert werden.

    • Rumpelstilzchen sagt:

      Verschleierung wäre gut für IM Erika , am besten mit Burka damit man dieses Gesicht nicht sehen muss. Dann sollte per Gesetz auch die allgemeine Kopftuchpflicht für Frauen in Deutschland eingeführt werden. Das schützt vor Übergriffen von stark pigmentierten lebensbejahenden und fortpflanzungswilligen Nordafrikanern.

  2. Der Rechner sagt:

    „Nicht absehbar“?

    Nur für Leute die sich die Haare mit der Klobürste kämmen.

    Trotzdem ist die Forderung nach Abschaffung der „Reform von Werk- und Zeitverträgen“ richtig.

    Denn sie stellt einen marktwirtschaftswidrigen Eingriff in den Arbeitsmarkt dar.

    Derartige Eingriffe – wie auch der Mindestlohn – wären vollkommen unnötig, wenn man die ständige Überflutung des Arbeitsmarkts mit Billiganbietern aus dem Ausland unterbinden würde. Denn dadurch wird das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt von außen erheblich gestört. Auch die 10% arbeitsfähigen und -willigen Fachflüchtlinge stellen eine solche Störung dar.

    Auch deutsche Friseusen haben einen vernünftigen Lohn verdient, den sie auch ohne staatliche Regulierung bekommen könnten wenn es keine ausländische Billigkonkurrenz in Deutschland gäbe.

    Sozial geht eben nur national.

  3. Dr. Altenburger sagt:

    Natürlich ist das für überbezahlte Politiker nicht vorhersehbar. Die Ihre Stümperei kosten Milliarden nutzlos. Aber für Polizei ist kein Geld,da.

  4. Pack sagt:

    Diese Tatsache der schlechten Qualifikation der „Fachkräfte“ ist doch schon lange bekannt. Wieviele „Computerexperten“ aus dem Inneren Afrikas hat man denn erwartet? Hier war wohl Wunschdenken der Industrie am Werk und blanke Vernebelungsstrategie.
    Wer die Forderungen der Wirtschaft aus eigenem Erleben aus früheren Zeiten kennt (Dreißigjährige mit vierzig Jahren Berufserfahrung!!!) konnte schon damals nur über die Zweckaussagen der „Experten“ laut lachen. Wie wäre es, wenn die Wirtschaft, die ja die Asylanteneuphorie (aus welchen Gründen auch immer) mit befeuert hat und noch mit befeuert, auch die Kosten dafür mit übernimmt! Da darf aber nicht so etwas dazwischenkommen wie bei VW in den USA!

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