Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Gegner: IS-Aktivisten kämpfen in der Ukraine

6. Januar 2016
Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Gegner: IS-Aktivisten kämpfen in der Ukraine
International
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Foto: Symbolbild

Kiew. Politische Beobachter weisen seit langem darauf hin, daß sich der IS-Terror in Syrien und die anhaltende Unruhe in der Ost-Ukraine, die mit wiederholten Militäraktionen gegen die pro-russische Bevölkerung im Osten des Landes einhergeht, aus den gleichen US-amerikanischen Quellen speist. Tatsächlich laufen die wichtigsten Finanzierungs- und Einflußstränge, sowohl zur pro-westlichen Regierung in Kiew wie zu den dschihadistischen Terrorbanden in Syrien und Irak, in Washington zusammen.

Die US-Regierung und die hinter ihr stehenden Denkfabriken verfolgen dabei zwei vorrangige Ziele: die Destabilisierung Rußlands und flächendeckendes Chaos im Nahen Osten.

Vor diesem Hintergrund ist es nur konsequent, daß Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in den Bataillonen ukrainischer Nationalisten präsent sind, wie jetzt die Hackergruppe „CyberBerkut“ auf ihrer Seite im sozialen Netzwerk „VKontakte“ berichtet. Die Hacker konnten sich mithilfe des Android-Betriebssystems Zugang zum Smartphone eines Kämpfers des nationalistischen ukrainischen Freiwilligen-Bataillons „Asow“ verschaffen.

Auf den Fotos in dem „gehackten“ Smartphone seien Männer in für IS-Kämpfer typischen Tarnanzügen und mit arabischen Schriftzeichen auf den Tüchern zu sehen, mit denen die Gesichter bedeckt sind.

„CyberBerkut“ kommentiert das mit den Worten: „Wir denken, daß weitere Kommentare überflüssig sind. Wir rufen die Weltgemeinschaft auf, darauf aufmerksam zu machen, daß die ukrainischen Behörden Kämpfer des Daesh aus der Türkei und einer Reihe von anderen arabischen Ländern verwenden! Demokraten und Liberale, Kenner der europäischen Werte und des Friedens in der ganzen Welt – wacht auf.“

Das berüchtigte „Asow-Bataillon“, dem zahlreiche Verbrechen an russischstämmigen Einwohnern der Ostukraine zur Last gelegt werden, wird maßgeblich von dem ukrainisch-israelischen Oligarchen Ihor W. Kolomojskyj gesponsert, der seit März 2014 Gouverneur von Dnipropetrowsk ist und dort mit rund 100 Millionen Euro eines der größten jüdischen Gemeindezentren in Osteuropa finanzierte.

Zuvor hatte bereits der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU über eine Intensivierung der IS-Aktivitäten im Land berichtet. Wie der Chef der Behörde, Wassili Grizak, mittelte, würden von den Sicherheitsorganen nun „aktive Maßnahmen“ ergriffen, um die Ausbreitung der Ideen terroristischer Organisationen zu verhindern. (mü)

Ein Kommentar

  1. Norbertl sagt:

    Es ist eine schmerzliche und für viele Leute ruinöse oder gar tödliche Lektion: Es werden in der Ukraine immer mehr Menschen erkennen, wie sehr sie vom Westen belogen, betrogen und bleibend verzinsknechtschaftet werden, mit immer mehr Arbeitshetze und immer weniger Freude am Leben. Je schneller die Ukrainer gegen den völkermörderischen Regime-CHANGE-Tyrannen Obama, seine Hochfinanzkumpane und deren ukrainische Handlanger aufbegehren, desto besser.

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