Der Souverän hat entschieden: Tessin führt Burkaverbot ein

26. November 2015
Der Souverän hat entschieden: Tessin führt Burkaverbot ein
International
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Ein Burka-Verbot gehört zu den zentralen Forderungen von Islamgegnern in ganz Europa. Sie machen kulturelle, aber auch ganz konkrete Sicherheitsargumente für ihre Forderungen geltend.

Im Schweizer Kanton Tessin muß der Gesetzgeber das Burkaverbot jetzt durchsetzen und gesetzlich verankern. Denn 2013 hatten sich 65,4 Prozent der Einwohner des Tessin für ein verschärftes Vermummungsverbot ausgesprochen und damit auch der Burka in der Öffentlichkeit eine demonstrative Absage erteilt. Bei einem Verstoß gegen die neue Regelung drohen bis zu 9.000 Euro Strafe.

Das Vermummungsverbot betrifft alle Bereiche, in denen Menschen ihr Gesicht verhüllen, so auch Demonstranten. Die Pflicht, sein Gesicht in der Öffentlichkeit zu zeigen, verdeutliche hingegen das Prinzip von Freiheit und Integration, begründete Kommissionssprecherin Natalia Ferrara Micocci das neue Gesetz.

Bei Schweizer Hoteliers sorgt das Gesetz für Unmut. Man befürchtet massive Umsatzeinbußen im Tourismus. Besucher aus dem arabischen Raum könnten das Verbot als unfreundliche Geste auffassen. (mü)

 

Bildquelle: flickr/Metropolico.org

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6 Comments

  1. Thomas schreibt:

    Wie unglaublich weit fortgeschritten die Islamisierung Deutschlands bereits ist, kann man im neuen Buch Mekka Deutschland von Dr. Ulfkotte nachlesen…

  2. Ali Mente schreibt:

    „Besucher aus Arabien könnten das Verbot als unfreundliche Geste auffassen“

    Ja freilich, ein weiterer Rückzug verbrieften Rechts. Und wie fühlen sich die Europäer, die sich in den von Beduinen geführten Staaten des Nahen und Mittleren Ostens den strengen Landesregeln zu unterwerfen haben? Schließen aller Geschäfte und Gaststätten, Unterbrechen der Arbeit, während der 5-maligen Gebetszeit täglich, Verbot die Städte Mekkah und Medina zu betreten oder ihnen gar nahe zu kommen, landestypisches Verhüllen der Ehefrauen, Aushändigen der Personalpapiere an den Arbeitgeber oder an den sogenannten „sponsor“, Vergabe von Flugsitzen nur dann, wenn alle Einheimischen einen Platz bekommen haben, das Fehlen jeglicher Räumlichkeiten für religiöse Ausübung, Zusammenziehen der Botschaften in Ghettos (Riyadh), Unterwerfung unter landesübliche Gewohnheiten während des Fastenmonats Ramadan.

  3. Deutscher Patriot schreibt:

    Ein steinreicher Araber (meine, er war aus Katar) sagte, als ihm eine Kamera vors Gesicht gehalten wurde, er hätte erst kürzlich das Ziel: Frankreich storniert, weil die keine Verschleierung im öffentlichen Raum mehr gestatten (auf ein korrekt verfassten Gesetz fußend ;-)). Und deshalb hat er gleich umgebucht; auf ein Land, von welchem er wusste, dass sie damit keine Probleme haben…. bzw. das einfach dort erlaubt ist. Eben die Schweiz.

    • Eidgenosse schreibt:

      Das ist leider (bisher) richtig. Es gibt seit Jahren in der Schweiz in den meisten Kantonen das Vermummungsverbot das aber nicht durchgesetzt wird. Kurzum, die Polizei duldet z.B. bei linkradikalen Gewaltausbrüchen die Vermummung – jedes Jahr zu sehen am 1.Mai in Zürich. Was nützen Gesetze und Volksabstimmungen wenn sie nicht umgesetzt werden? Man muss leider sagen, dass der Volkswille und die Exekutive auch in der Schweiz immer weiter auseinanderklaffen.

  4. Deutscher Patriot schreibt:

    Doch nicht nur hierzulande macht man ihnen den Hof (um nicht zu sagen, kriecht ihnen in den Allerwertesten). In der Schweiz auch. Und sicher auch in vielen anderen Ländern Europas. Aber die immer als so streng titulierte Schweiz, auf jeden Fall. War erst kürzlich ein Beitrag dazu im TV. Im Sommer wimmelt es (in einer Stadt, die mir leider entfallen ist) da nur so von stinkreichen Wüsten-Af, äh. Öl-Selfsmens, nebst ihren, zu 100& ihnen unterworfenen Ninjas….. die halt nur nie außerhalb der eigenen vier wände fighten dürfen. :-O

  5. Deutscher Patriot schreibt:

    Sauber. Diese „Edeldamen“ und „Edelmänner“ sollen da bleiben, wo sie herkommen. Bei uns – DERZEIT;-)) – nicht möglich. Hier hat das Kapital und die ihm, in logischer Konsequenz, stehts folgenden Gier, immer noch das Sagen.

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