Asyl-Ansturm auf Slowenien: Bau des Grenzzaunes beginnt

11. November 2015
Asyl-Ansturm auf Slowenien: Bau des Grenzzaunes beginnt
International
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Laibach. Slowenien hat am Mittwoch mit dem Bau eines Zaunes an der slowenisch-kroatischen Grenze begonnen. Damit reagiert die Regierung auf den seit Wochen nicht versiegenden Asylantenstrom durch das Land.

Wie mehrere Nachrichtenagenturen, darunter dpa und AFP, berichten, haben Soldaten in den Gemeinden Brezice und Razkrizje damit begonnen, erste Arbeitsschritte für den Bau des Zaunes umzusetzen. Zwar will Regierungschef Miro Cerar die Grenze nicht vollständig schließen, jedoch soll der Andrang sogenannter „Flüchtlinge“ kontrolliert werden.

Laut „Spiegel Online“ sind allein seit Mitte Oktober 180.000 Asylanten nach Slowenien eingereist. Von dort ziehen sie über die sogenannte „Balkanroute“ weiter Richtung Deutschland und Österreich. (ag)

2 Kommentare

  1. Der Rechner sagt:

    Bitte bauen, bitte schließen!

    Deutschland schuldet Ungarn ewigen Dank für die Öffnung des eisernen Vorhangs im Jahr 1989.

    Deutschland schuldet Ungarn ewigen Dank für die Schließung der Grenzen im Jahr 2015.

    Sollte Slowenien zum Retter Deutschland werden?

    Und wie heftig muß sich Deutschland schämen, daß es von kleinen Ländern vor seiner eigenen (in A. Merkel personifizierten) Dummheit gerettet werden muß.

  2. olli sagt:

    Die Slowenen sind die akkuratesten unter allen Balkanvölkern, gleich neben den Ungarn.

    In 8Wochen haben die etwas hingebaut, das jeden Vergleich mit der innerdeutschen Grenze kaum zu scheuen braucht.

    Wenn sie das Geld für diese Mauer auftreiben könnten. Und wem hilft es, die Migranten ziehen eben woanders hin – da, wo der Widerstand am geringsten ist. Das hat übrigens Frau Merkel in einem Telefongespräch mit einem Bayrischem Landrat, der Flüchtlinge per Bus nach Berlin weiterschicken wollte, sehr gut erkannt.

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