Österreich: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen gegen „Flüchtlingshelfer“ auf

6. November 2015
Österreich: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen gegen „Flüchtlingshelfer“ auf
National
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Wien. Eine Initiative sogenannter „Flüchtlingshelfer“, die im September in mehreren Autokonvois Asylbewerber von Ungarn nach Wien gebracht hatte, wird ein juristisches Nachspiel haben. Wie der ORF berichtet, hat die Wiener Staatsanwaltschaft Ermittlungen in mindestens einem Fall aufgenommen.

Es geht dabei um einen Konvoi von 150 Autos, der am 6. September von Wien nach Györ und Budapest gefahren war, um sogenannte „Flüchtlinge“ aus Ungarn illegal über die Grenze zu bringen. Auch an den folgenden Tagen kam es zu solchen Aktionen. Dabei wurden in einigen Fällen auf einen Schlag über 180 Asylanten nach Österreich geschleust.

Ein Initiator der Kampagne der Fluchthelfer erklärte, man wolle auf diesem Weg erreichen, „daß Flüchtlinge freies Geleit bekommen, daß die Flüchtlingshelfer entkriminalisiert werden und ihre Arbeit anerkannt wird“. Man wolle den Asylanten durch diese Transportart „ein kleines Stück Sicherheit bringen“. (ag)

4 Kommentare

  1. Tom sagt:

    Die müssten alle mit ihrem Foto und vollem Namen und ihrer kompletten Anschrift im Fernsehen gezeigt werden. Und zwar zigmal am Tag, über den ganzen Tag verteilt. Damit auch wirklich jeder ihre „Glanzleistung“ gesehen hat. 😉

  2. Peter Neuhaus sagt:

    Vernünftig! Man sollte alle „diese Helfer“ auch als Schleuser ansehen und entsprechend bestrafen. Die machen es nur ohne Geld das ist der einzige Unterschied zu den anderen Schleusen. Der Spruch mit der Sicherheit ist doch wohl ein Witz… wo brauchen die bitte bei dem Grenzübertritt Sicherheit???

  3. A. Engerl sagt:

    Wenn die österreichische Justiz gründlich aufräumt, wird sie auch die papierdeutsche Polin Aniela Kazmierczak und ihren Kumpanen Zocker Soros anklagen, der die Eindringlinge massenhaft mit kostenlosen Smartphones versorgen lässt, die eine Software enthalten zur Beratung hinsichtlich maximaler Abzocke bei den Sozialbehörden.

  4. Annuntiator sagt:

    Liebe ZUERST-Schriftleitung!

    „Györ“ heißt auf Deutsch RAAB (gleich wie der Fluss). Deshalb ist auf den grün-gelben Zügen in Ungarn öfter zu lesen „Raaberbahn“ (auch auf vielen „Flüchtlings“-Videos zu sehen; die Namensgebung für diese Bahngesellschaft stammt noch aus der Kaiserzeit).

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