Griechischer Außenminister: Weitere 300.000 „Flüchtlinge“ auf dem Weg nach Europa

2. November 2015
Griechischer Außenminister: Weitere 300.000 „Flüchtlinge“ auf dem Weg nach Europa
International
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Athen. Der griechische Außenminister Nikos Kotsias hat neue Nachrichten für das übrige Europa. Sie sollten bei den verantwortlichen Politikern eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen. Aber nichts ist zu hören, nicht aus Berlin, nicht aus München.

Am Donnerstag teilte Kotsias im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit Bundesaußenminister Steinmeier mit, daß 300.000 weitere „Flüchtlinge“ aus Lagern in Jordanien und Libanon nach Europa aufgebrochen seien. Sie verließen in diesen Tagen ihre Behelfsunterkünfte. Einer der Gründe dafür: statt der 150 US-Dollar, die jeder Familie in den Lagern pro Monat in Form von Kleidung oder Geld bereitgestellt wurden, sind es jetzt nur noch 13 US-Dollar bzw. 43 Cent pro Tag – eine Folge des Zusammenbruchs der UN-Finanzagenturen im Libanon und in Jordanien.

Realistischerweise warnte Kotsias vor der Annahme, der neuerliche Asylanten-Ansturm lasse sich durch gemeinsame Patrouillen Griechenlands und der Türkei auf hoher See lösen. Das Hauptproblem sei vielmehr der anhaltende Krieg in Syrien. Gemeinsame Patrouillen mit der Türkei seien auch aufgrund der zahlreichen, nahe beieinander liegenden Inseln schwierig umzusetzen. Außerdem stelle sich die Frage gemeinsamer Patrouillen erst, wenn die Migranten bereits 3.000 Kilometer auf dem Landweg zurückgelegt haben und nur noch die ägäischen Inseln erreichen müssen. Dort verdienten sich dann Schlepper eine goldene Nase. Jetzt ist einmal mehr Europa gefragt. (mü)

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5 Comments

  1. Twil schreibt:

    Es wird Zeit sich zu überlegen wohin man Auswandern sollte aus Deutschland.
    Ob man in Argentinien Asyl bekommt?

    • uwe schreibt:

      Super, dann reserviere auch gleich ein Platz für mich!
      Ich glaube bestimmt ruhiger schlafen zu können!

  2. zombie1969 schreibt:

    Die zahlreichen Willkommensbürger freuen sich auch noch über Jeden der kommt. Die sind richtig enttäuscht, wenn mal weniger ankommen. Wahrscheinlich solange, bis es denen mit den unabschätzbaren Folgekosten mal so richtig an die eigene Tasche geht und die Kosten in allen Bereichen nur so um die Ohren fliegen werden. Alles besser wissende Kaiser, Könige, Politiker und Experten hat man schon immer gehabt und man ist mit denen oftmals voll aufs Maul gefallen. Was jetzt mit der Flüchtlingswelle kommt, ist allerdings die Krönung des Ganzen. Auch den Nachzug der Familienclans kann man bei den „Refugees welcome“-Aktivisten kaum noch erwarten. Denn ansonsten wüssten die gar nicht mehr, wohin mit dem vielen Steuergeld.

  3. olli schreibt:

    Das werden wohl noch 8 Mio bis nächsten Sommer in D (mit Familiennachzüglern).Dazu noch Kemalisten, die nach der Errichtung des Erdoganschen Kalifats ebenfalls zu hunderttausenden vor allem nach D strömen werden.

    Die Entwicklung wirdt die gleiche sein wie weiland im alten Westrom, Geschichte wiederholt sich, mehrfach.

    Das Ende des weströmischen Reiches ist bekannt. Die logische Folge von Dekadenz und Unmoral der Einheimischen allenthalben.

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