„Bild“-Zeitung veröffentlicht Fotos und Namen von Asylkritikern

20. Oktober 2015
„Bild“-Zeitung veröffentlicht Fotos und Namen von Asylkritikern
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die „Bild“-Zeitung hat 42 Bürger an den „Pranger der Schande“ gestellt, die sich auf „Facebook“ gegen die Asylpolitik der Bundesregierung ausgesprochen haben. In ihrer Dienstagsausgabe und auf ihrer Netzseite veröffentlichte sie die Namen und Bilder der entsprechenden Personen.

„Wer Haß sät, wird Gewalt ernten.“ So kommentierte das Springerblatt die Auflistung der Personen in dem begleitenden Artikel. Eine Handlungsaufforderung hat die Zeitung mit den vier Buchstaben auch zur Hand: „Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!“

Die Methode der sozialen Bloßstellung von Asylkritikern ist nicht auf die „Bild“ beschränkt. So suchte Spiegel TV bereits Ende August so genannte „Haßprediger“ gegen den Asylansturm auf, um sie und ihr soziales Umfeld vor der Kamera vorzuführen. (ag)

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10 Comments

  1. Pingback: Persönlichkeitsrechte: Presserat hält “Bild”-Pranger für rechtens ZUERST!

  2. Bürgerfreund schreibt:

    Warum muss man dieses Schundblatt überhaupt lesen? Einfach ignorieren!

    -Der Rechner- Freiheitlich demokratische Grundordnung hat es im Westen mal gegeben; ist aber bei der heutigen sozialistischen Merkel Truppe nicht mehr möglich – man müsste denen erst einmal beibringen, was das überhaupt ist!

    • Der Rechner schreibt:

      Natürlich muß niemand das Schundblatt lesen.

      Aber durch seinen Appell an die niederen Instinkte erreicht es immer noch eine verkaufte Auflage von c.a. 2 Millionen, und hat sich zum selbst zum Sprachrohr der Systemhetze gemacht.

      Insofern ist es ein relevanter Teil der Systemöffentlichkeit und auch der Gegenstand dieses Artikels, die Global-Denunziation von Systemkritik, ist einer kritischen Begleitung würdig.

  3. Wir sind das Volk schreibt:

    Facebook…………….?!

    Nee also wirklich. Ja der Unmut macht sich Luft.
    Die Daten von FB und Microsoft, werden über kurz oder lang eh im EU-Raum gespeichert.(Safe Harbour) Dann hat Massmänchen unbeschränkten Zugang zu den Stamm,Protokoll, Meta, etc Daten. Freut Euch liebe „gläserne“ Bürger. Heute was geschrieben/gesagt, morgen beim Kommisar, Übermorgen vor dem Kadi! Unser GG gilt es noch? Was ist mit Artikel 18 GG im Falle der Bild ?

    Bildzeitung,dazu kein Kommenatar.

  4. Gerda schreibt:

    Die 68er hatten erhebliche Schwierigkeiten mit dem aufrechten Stand von Bildzeitungsverkaufsständern. Warum sollte es bei anderen Deutschen anders sein? Die Bildzeitung handelt im Auftrag der transatlantischen Hochfinanz und ist keine deutsche Zeitung. Bei vielen ähnlichen Blättern findet man bildliche Belege wie diesen, der nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen ist: https://www.merkur.de/politik/knobloch-pegida-muss-gestoppt-werden-zr-5665950.html

  5. Thomas schreibt:

    Abgesehen von dem unterirdischen Niveau vieler abgelichteter Meinungsäußerungen, strafrechtlich relevantes finde ich dort nicht. Verbale Unmutsäußerungen, so unerzogen sie auch daherkommen, erfüllen noch lange nicht den Tatbestand eines ›Hassverbrechens‹. Zum ›Hass‹ gehört definitiv auch die Tat, mit der man das Objekt seines Unmutes beseitigen will.

    Ich habe den Eindruck das man Ärger, Zorn und Wut unter dem Terminus ›Hass‹ deshalb subsumiert, um die Gefühle der Bürger politisch auszuschlachten. Man will offensichtlich Angst verbreiten, um die wachsende Kritik an der politischen Kaste zu deckeln.

    Nicht jeder besitzt über genügend Bildung seine Worte so zu wählen, dass sie einer gepflegten Konversation standhalten: Will man solche Leute aus Disputen heraushalten, nur weil sie reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist? Demokratie erschöpft sich nicht im Diskurs einer abgehobenen Oberschicht, die eine undurchsichtige Agenda verfolgt. Sie findet auch auf der Straße und an Stammtischen statt, sonst kann man sie vergessen. ›Dem Volk solle man auf`s Maul schauen‹, das hat schon Luther gefordert. Dort geht es eben etwas derber zu.

    Über Trudes BILD will ich mich nicht erst auslassen, denn da laufe selbst ich Gefahr, meine guten Manieren zu ignorieren.

    • Der Rechner schreibt:

      Vielen Dank für diesen gut durchdachten Kommentar.

      Das Verbot des Gefühls Haß ist ein noch weitergehender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen als das Verbot der Äußerung bestimmter Meinungen.

      Der totalitäre Herrschaftswunsch des Systems und seiner Vertreter über Herz und Verstand seiner Untertanen kommt hier in klarster Form zum Ausdruck.

    • Deutscher Patriot schreibt:

      Dass die Bild keine Angst hat, dass der altbekannte Spruch: „Wer gegen den Wind spuckt, hat irgendwann mal seine eigene Spucke im Gesicht“ mal von Volke, oder einzelnen Bürgern, in Taten umgesetzt wird. Sehr mutig. Oder sie wissen nicht, was sie tun.

  6. Der Rechner schreibt:

    Die Hetzer des Springer-Verlages haben sich selbst an den Pranger gestellt.

    Ebenso Staatsanwälte, die Deutsche wegen ihrer Ausübung des Menschenrechtes auf freie Meinungsäußerung verfolgen.

    An alle Systemhetzer:

    Es nutzt nichts – gebt auf!

    Wir werden jeden Tag mehr.

    Asyltouristen abschieben!

    Für die Errichtung einer freiheitlichen demokratischen Ordnung in Deutschland!

    • Deutsche Eiche schreibt:

      Schön langsam schießen sich die zensierenden Systemmedien mit ihrer ständigen Hetze gegen deutsche Werte und Patriotismus ins eigene Knie:

      „Dramatische Auflagenverluste für „Bild“, „FAZ“ und Co.“

      Einfach ignorieren, diese verlogenen Käseblätter, dann könen sie schreiben was sie wollen.

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